Mobilitätsumfrage: Großes Interesse an Verkehrsthemen

1.050 Umfragen wurden ausgefüllt. Weitere Hinweise können weiterhin abgegeben werden.

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Startklar für die nächsten Schritte zum Mobilitätskonzept: Wedels Mobilitätsmanagerin Janne Pöppelmann (v.r.), Teike Scheepmaker vom Planungsbüro „Raum & Energie“ und Markus Franke vom Planungsbüro „Argus“. Stadt Wedel/Kamin
Startklar für die nächsten Schritte zum Mobilitätskonzept: Wedels Mobilitätsmanagerin Janne Pöppelmann (v.r.), Teike…

Viele Wedelerinnen und Wedeler haben bei der großen Mobilitätsumfrage der Stadt Wedel ihre Chance genutzt, Hinweise, Kritik und Beobachtungen zum Verkehr in Wedel zu schildern. Die Mobilitätsumfrage ist ein erster Baustein in einer ganzen Serie von geplanten Workshops und Veranstaltungen, an deren Ende ein neues Verkehrskonzept für die Rolandstadt stehen soll. Im Umfragezeitraum vom 21. September bis 12. Oktober waren insgesamt 1.050 Umfragen ausgefüllt worden. Darin enthalten waren etwa 7.750 Kommentare, bei denen Teilnehmende auf der interaktiven Karte einen Ort in Wedel markieren und jeweils mit einer Auswahl von vorgegebenen Kommentaren verknüpfen konnten. Die Anzahl der Orte, die in der Umfrage angegeben werden durften, war nicht beschränkt. Derzeit werden diese Angaben und Hinweise der Teilnehmenden ausgewertet, um anschließend in die Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes für Wedel einzufließen.

Die neue Wedeler Mobilitätsmanagerin Janne Pöppelmann zeigte sich sehr zufrieden mit der großen Resonanz auf die Umfrage: „Die Wedelerinnen und Wedeler haben durch ihre Teilnahme an der Mobilitätsumfrage gezeigt, dass sie aktiv am Gestaltungsprozess eines neuen Mobilitätskonzeptes mitwirken möchten.“ Auch die Geschäftsführerin des Wedeler Planungsbüros „Raum+Energie“, Katrin Fahrenkrug, die für die Stadt Wedel die Bausteine der Öffentlichkeitbeteiligung koordiniert, sieht die gute Beteiligung als starken ersten Aufschlag für die weiteren Veranstaltungen: „Das ist ein wichtiges Signal an Politik und Verwaltung, dem Thema entsprechendes Gewicht zu geben. Mobilität ist heute viel mehr, als der Weg von A nach B, denn sie hat direkte Auswirkungen auf Lebensqualität und Klimabilanz von Menschen und Kommunen. Auch deshalb ist der Dialog aller Beteiligten von entscheidender Bedeutung.“

Neben vielen sehr positiven Rückmeldungen zur Initiative der Stadt Wedel, Verkehrsnutzende direkt nach ihren Erfahrungen und Wünschen zu fragen, gab es durchaus auch Kritik an der Gestaltung der Umfrage. So hatten nicht wenige die Auswahl der vorgegebenen Kommentare für noch zu klein gehalten und auch die Möglichkeit, individuelle Kommentare und Hinweise als Fließtext niederzuschreiben sei zu eingeschränkt gewesen. Für Markus Franke vom Hamburger Planungsbüro „ARGUS“, das die Stadt Wedel auf dem Weg zum Mobilitätskonzept berät und die Umfrage konzipiert hatte, waren diese Einschränkungen notwendig, um größere Tendenzen aus den schon jetzt vorliegenden Tausenden an Einzelkommentaren ableiten zu können: „Es ging bei den Einschränkungen vor allem darum, dass die großen Datenmengen noch einigermaßen übersichtlich ausgewertet werden können. Darüber hinaus ist das Sammeln von Ideen, Beobachtungen und Meinungen der Wedelerinnen und Wedeler mit dem Ablaufen der Umfrage auch noch nicht beendet. In den weiteren öffentlichen Workshops und Veranstaltungen soll dieses erste Meinungsbild für die weiteren Planungen weiter differenziert werden“, sagt Franke. Zusätzlich steht bei der Stadt Wedel auch Mobilitätsmanagerin Janne Pöppelmann als Ansprechpartnerin zur Verfügung: „Wer über die möglichen Angaben in der Umfrage hinaus noch Hinweise an die Stadt Wedel geben will, kann das natürlich gern jederzeit per Nachricht, Telefon oder im persönlichen Gespräch mit mir tun“, ermutigt Pöppelmann die Wedelerinnen und Wedeler.

Zudem gibt es neben der Möglichkeit, direkt mit Janne Pöppelmann Kontakt aufzunehmen noch eine Serie von Expertengesprächen, in denen die Stadt selbst den Kontakt mit wichtigen Gruppen von Verkehrsteilnehmenden sucht – von  Senioren über Schülerinnen und Schüler bis hin zu Wedeler Unternehmen. Darüber hinaus sind für die nahe Zukunft weitere Forentermine mit Interessierten geplant – immer mit Blick darauf, in welcher Form diese vor dem Hintergrund der Corona-Schutzmaßnahmen konkret durchgeführt werden können. Hier sollen auch die Ergebnisse der Mobilitätsumfrage vorgestellt werden, wenn diese ausgewertet sind.

Vom 21. September bis 12. Oktober fand in Wedel eine große Online-Mobilitätsumfrage statt. Sie war der Auftakt für eine groß angelegte Verkehrskonzeptionsplanung, mit der sich die Stadt Wedel für die Zukunft aufstellen möchte. Die Mobilitätsumfrage war umfangreich mit Plakaten im Stadtbild und zum Beispiel mit kleinen Filmclips (Hinweis: Wenn sie diesem Link folgen verlassen Sie den Bereich und die Datenschutzstandards von wedel.de, dann gelten die Datenschutzrichtlinien von www.youtube.com) in den sozialen Medien beworben worden.

Die Mobilitätsmanagerin der Stadt Wedel, Janne Pöppelmann, ist zu erreichen per Telefon unter 04103 / 707-356, per Brief an die Adresse Rathausplatz 3-5, 22880 Wedel und per E-Mail an j.poeppelmann(at)stadt.wedel.de.

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