Sand für den Strand: Drohnenflug am Strandbad am 23. August

Für höhere Genauigkeit wird das Strandbad ab 8 Uhr kurzfristig abgesperrt

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Bereits im Dezember 2018 war das Wedeler Strandbad, wie auf dem Archivbild zu sehen, mit einer Drohne überflogen worden. Am 23. August ab 8 Uhr morgens werden neue Aufnahmen gemacht. Für möglichst genaue Untersuchungsergebnisse werden Passanten gebeten, das Strandbad für die Dauer des Drohnenfluges zu umgehen. Archivbild: Stadt Wedel/Kamin
Bereits im Dezember 2018 war das Wedeler Strandbad, wie auf dem Archivbild zu sehen, mit einer Drohne überflogen worden. Am 23. August ab 8 Uhr morgens werden neue Aufnahmen gemacht. Für möglichst genaue Untersuchungsergebnisse werden Passanten gebeten, das Strandbad für die Dauer des…

Die Vorbereitungen für die vom Wedeler Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschuss beschlossene Sandaufbringung am Wedeler Strandbad beginnen. Erster wichtiger Schritt ist eine Drohnenbefliegung des Bereiches, die für Dienstag, 23. August, vorgesehen ist. Bevor von der Elbseite her eine Fächerecholot-Messung mittels Boot stattfindet, wollen sich die Vermesser einen Überblich aus der Luft verschaffen. Dafür bitten sie Spaziergängerinnen und Spaziergänger im Bereich des Strandbades um Unterstützung.

Dazu soll in der dritten Augustwoche ein Drohnenflug unternommen werden. Am 23. August ist nach Angaben der Experten die Tide günstig, um tagsüber, ab etwa 8:00 Uhr eine so genannte Drohnenbefliegung in der Strandbadbucht durchzuführen. Dafür müsste auch das Wetter mitspielen: Es darf weder regnen noch neblig sein, auch zu viel Wind ist kritisch für den Drohneneinsatz. Das Gelände sollte zu dem Zeitpunkt möglichst nicht von Schaulustigen begangen werden, da dies die Messungen erschweren oder sogar verfälschen kann. Da der Beachclub abseits des Messbereiches liegt, werden Passanten, die die Messungen beobachten wollen, gebeten, sich dort aufzuhalten.

Der Drohneneinsatz ist notwendig, da damit das Gelände der Strandbadbucht vermessen wird. Die Messungen sind Grundlage für eine Bestandskarte des Strandes und des Wattbereiches. Es wird damit der Ausgangzustand für die hydrologischen Untersuchungen der Strandbadbucht festgehalten. Die Ergebnisse sollen mit einer Vermessung aus 2018 verglichen werden und auch die Massen ermitteln, die im Frühjahr durch die Sturmfluten abgetragen wurden.

Die Vermessungsdaten sind Grundlage für weitere Untersuchungen. Zunächst sollen die Sandmengen ermittelt werden, die aktuell aufgebracht werden müssen, um den Strand zu erhalten und dadurch auch das Deckwerk (die Steinpackungen) zu schützen. Langfristig dienen die Vermessung und die Untersuchungen auch der Frage, wie der Strandbereich langfristig vor Sandabtragungen geschützt werden kann.

Der Wedeler Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschuss hatte einer Sandaufbringung zur Wiederherstellung des Strandbereiches und der zum Schutz des Deckwerkes und des gesamten Strandbereiches in Höhe von bis 300.000€ zugestimmt. Die Summe soll auch durch Spenden aufgefangen werden.

Letzte Änderung: 23.08.2022

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