Sandabtrieb-Untersuchungen: Drohnenflug am Strandbad

Gutes Wetter half den Mitarbeitern des Messbüros bei der Arbeit.

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Per Drohne wurde das Wedeler Strandbad für die laufende Untersuchung zum Sandabtrieb vermessen. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Neonfarbene Markierungen im Sand halfen bei der Punktgenauen Ausrichtung der Bilder aus der Drohne. Foto: Stadt Wedel/Kamin
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Per GPS-gesteuertem Autopiloten flog das Fluggerät in 70 bis 80 Metern Höhe die vorgegebenen Punkte über dem Wedeler…

Die Untersuchungen zum Sandabtrieb am Wedeler Strandbad sind in einer ersten wichtigen Phase. Nachdem bereits von der Elbseite her eine Fächerecholot-Messung stattgefunden hat, haben sich die Vermesser nun einen Überblich aus der Luft verschafft. Details zu den Untersuchungen finden Sie hier.

Dazu wurde im Dezember ein Drohnenflug unternommen. Wichtige Grundlage für den Erfolg des Drohneneinsatzes war eine günstige Tide, um tagsüber eine so genannte Drohnenbefliegung in der Strandbadbucht durchzuführen. Dafür musste auch das Wetter mitspielen: Kein Regen, kein Nebel und möglichst wenig Wind waren die Anforderungen, die das Wedeler Wetter an diesem Tag erfüllte.

Der Drohneneinsatz war notwendig, da damit das Gelände der Strandbadbucht vermessen wird. Die Messungen sind Grundlage für eine Bestandskarte des Strandes und des Wattbereiches. Es wird damit der Ausgangzustand für die hydrologischen Untersuchungen der Strandbadbucht festgehalten. Diese werden von der TU Hamburg vorgenommen. Die Messungen aus der Luft und vom Wasser aus werden mittels Computer übereinandergelegt und sind so Grundlage einer Karte für Wasser und den trockenfallenden Bereich. Nach einem halben Jahr wird der Zustand erneut vermessen.

Der Wedeler Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschuss hatte die Untersuchungen des Sandabtriebs am Strandbad und der Verschlickung des Bereiches um den Anleger am Willkomm Höft und im Hafenbecken beim Leiter des Instituts für Wasserbau an der Technischen Universität Hamburg, Prof. Dr.-Ing. Peter Fröhle in Auftrag gegeben. Der Strömungsexperte hatte vor dem Ausschuss die Möglichkeiten einer Untersuchung vorgestellt, um die Ursachen des Sandabtriebes zu ermitteln und mögliche Gegenmaßnahmen zu ergreifen. (18. Dezember 2018, Stadt Wedek

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