Wedel Nord: Verwaltung will Erschließungsmöglichkeiten ausloten

Gespräche mit Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr stehen an.

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Das Neubaugebiet Wedel Nord soll rasch erschlossen werden können. Foto: Stadt Wedel/Kamin

Die Stadt Wedel will mehr Tempo in die Planung der wichtigen Stadtentwicklungsprojekte „Wedel Nord“ und Nordumfahrung bringen. Aus diesem Grund traf sich am Mittwoch, 21. August, die Verwaltungsspitze mit den Investoren des Projektes „Wedel Nord“, um Möglichkeiten auszuloten, wie die Planungen der Nordumfahrung als geförderte Bundesstraße zeitlich von der Erschließung des Neubaugebietes Wedel Nord entkoppelt werden kann.

Als ausdrückliches Ziel formulierten die Teilnehmenden, dass beide Entwicklungsprojekte unbedingt weiter möglich sein sollen, dass allerdings die zeitliche Abhängigkeit der Baugebietserschließung von den Bundesstraßenplanungen beseitigt werden soll.

Mögliche Varianten sollen nun zeitnah mit dem Schleswig-holsteinischen Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV), als zuständiger Behörde für die Bundesstraße, erörtert und anschließend den politischen Gremien zur Beratung vorgelegt werden.

„Sowohl die rasche Entwicklung des Wohngebiets Wedel Nord als auch die Planung der Nordumfahrung als Bundesstraße sind nach aktueller Beschlusslage gewollt. Die Erschließung des Wohngebietes vom Abschluss der Bundesstraßenplanung abhängig zu machen, würde einen möglichen Baubeginn wohl aber deutlich nach hinten verschieben. Hier wollen wir gemeinsam mit allen Beteiligten Lösungen finden“, nannte Bürgermeister Niels Schmidt als Hintergrund für das Gespräch. (23. August 2019, Stadt Wedel/Kamin)

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