Wedel setzt Klimaschutz-Anstrengungen fort

Nachfolge für scheidende Klimaschutzmanagerin Simone Zippel soll möglichst rasch gesucht werden.

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Klimaschutzmanagerin Simone Zippel (3. V. links) beim Start des von ihr initiierten Unternehmensnetzwerkes „Klimapartner für Wedel“ Foto: Stadt Wedel/Kamin
Klimaschutzmanagerin Simone Zippel (3. V. links) beim Start des von ihr initiierten Unternehmensnetzwerkes „Klimapartner für…

Personelle Veränderung bei den Klimaschutzbemühungen der Stadt Wedel: Nach drei erfolgreichen Jahren als Klimaschutzmanagerin der Stadt Wedel verlässt Simone Zippel die Wedeler Stadtverwaltung zu Mitte März und will sich einer neuen beruflichen Herausforderung widmen. Das ist ein Einschnitt, aber Simone Zippel hinterlässt ein gut bestelltes Feld. So hat sie es in den drei Jahren Ihres Wirkens verstanden, zahlreiche Menschen, Institutionen und Unternehmen für den Klimaschutz zu begeistern und so stabile Netzwerke engagierter Wedelerinnen und Wedeler geknüpft.

Im Zusammenspiel mit allen gesellschaftlichen Kräften hat Wedel auf diese Weise auch in der landesweiten Wahrnehmung immer wieder beispielhafte Akzente im Klimaschutz setzen können und wurde im vergangenen Jahr von der UNESCO als herausragendes Beispiel für gut vernetzte Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet.  Die Klimaschutzbemühungen von Verwaltung, Politik und Bürgerinnen und Bürgern können und werden deshalb nicht zurückgedreht werden. Die Stadt Wedel steht weiter zu ihrem Engagement für mehr Klimaschutz durch lokales und regionales Handeln.

Bürgermeister Niels Schmidt bedankte sich bei Simone Zippel für die erfolgreiche Arbeit. Er bedauerte in einer Stellungnahme die Tatsache, dass die Klimaschutzmanagerin ihren Vertrag nicht verlängern wird und versicherte gleichzeitig, dass die Position schnell nachbesetzt werden solle, damit das Wedeler Klima-Engagement mit gleicher Intensität weitergeführt werden kann: „Mit zahlreichen Projekten von den „Klimapartnern für Wedel“ für Unternehmen über „Wedel ist regional“ für im Klimaschutz engagierte Institutionen und Einzelpersonen bis hin zu den Klimafröschen, die in den Wedeler Kitas den Grundstein  für nachhaltige Bildung legen, hat Frau Zippel gezeigt, wie Klimaschutz in Mittelstädten gemeinschaftlich angepackt werden kann.

Der Klimaschutz bleibt für die Stadt Wedel  natürlich weiterhin auf der Agenda, deshalb sind wir an einer zeitnahen Nachbesetzung der Position sehr interessiert. Allerdings müssen wir dafür zumindest die Haushaltsgenehmigung abwarten, weil wir erst dann einen neuen Vertrag abschließen können“, sagte Schmidt.

Zuletzt war die Stelle der Klimaschutzmanagerin von einer zunächst halben Stelle auf eine ganze Stelle erweitert worden. Im ersten Förderzeitraum bis März 2020 war die Stelle auch aus Spenden des Klimaschutzfonds Wedel finanziert worden. Der Förderbescheid des Bundes in Höhe von 40 Prozent für die kommenden zwei Jahre für die Position liegt bereits vor. Damit ist die Grundlage für eine rasche Nachbesetzung nach Ende der haushaltslosen Zeit bereits geschaffen.

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