Elbe BusinessPark: Bauantrag und Bodenaustausch

Zwei weitere Meilensteine in Wedels wichtigstem Gewerbegebiet

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Der Bodenaustausch läuft auf Hochtouren.
Der Bodenaustausch läuft auf Hochtouren., Der Bodenaustausch läuft auf Hochtouren.

Nach dem Beschluss der Wedeler Ratsversammlung rund 10.000 Quadratmeter Grundstück für den Bau der „elbcubes 5“ bereitzustellen sind deren Architekt Armin Liefländer und Vermarkter Christian Simon vom Unternehmen HLP Hanse Immobilien GmbH voller Tatendrang. „Wir sind froh über diesen Beschluss, werden schnellstmöglich den Bauantrag einreichen und hoffen, noch in diesem Sommer den ersten Spatenstich setzen zu können“, sagte Simon. Zunächst sollen zwei, eventuell drei der insgesamt fünf würfelförmigen Gebäude errichtet werden. Die Gebäude werden zwischen vier und sieben Geschosse haben und winkelförmig auf der „westlichen Ecke“ des insgesamt 180.000 Quadratmeter großen Areals angeordnet.

Bereits im Frühjahr 2017 sollen die ersten Mieter einziehen. Namen der Unternehmen nannte er Vermarkter zwar nicht, doch seien Firmen aus dem Technologiebereich, der Logistikbranche, Handelsunternehmen und auch ein Caterer interessiert. Über Flächen von insgesamt 3000 bis 3500 Quadratmetern laufen derzeit intensive Verhandlungen.  

Die Baukörper sind so konzeptioniert, dass Funktionsräume wie, Treppenhaus, WCs, Aufzug und Versorgungseinrichtungen in einem zentralen Mittelschacht platziert werden. Nur er ist als gesicherter notwendiger Rettungsweg massiv und undurchsichtig. An den Schächten hängen jeweils die Fußböden – sämtliche Seitenwände sind komplett aus Glas geplant. Der Sonnenschutz ist innovativ. Die Miet-Flächen können flexibel eingeteilt werden, dass Vermietungen ab Einheiten von 166 Quadratmetern, was einer halben Etage entspricht, möglich wären bis zu einer kompletten Etage mit 355 Quadratmetern oder mehr. Die Netto-Kaltmieten sollen zwischen zwölf und 13,50 Euro pro Quadratmeter liegen.

Als besonderen Pluspunkt sehen Investoren die zu erwartenden niedrigen Betriebskosten: Wegen des Einsatzes modernster Technik werden sie nur mit etwa zwei Euro im Monat zu Buche schlagen. Die Gebäude sollen energieautark betrieben werden. Eine Photovoltaik-Anlage trägt zur Stromversorgung bei.

Unterdessen geht es auch im unteren Teil des Geländes am ehemaligen Hafen voran. Bis zu einer Tiefe von vier Metern wird hinter der Spundwand zum Wasser Boden entnommen und durch schadstofffreien Füllsand ersetzt – insgesamt rund 10.000 Kubikmeter. Schwere Traktoren mit Hängern fahren im schnellen Pendelverkehr die Hangstraße rauf und runter. Der Zeitplan, bis Ende Juni fertig zu sein, wird nach derzeitigem Stand gehalten.

Wedels Wirtschaftsförderer Manuel Baehr ist mit der Entwicklung zufrieden. „Nach dem Beschluss des Bebauungsplanes und nun noch einmal nach dem Verkauf der ersten Fläche, kommt weitere Bewegung ins Geschehen. Die Anfragen nach Informationen werden mehr, Gespräche und Rückfragen werden detailreicher. Wir sind auf einem guten Weg.“ (Jörg Frenzel, kommunikateam GmbH für Stadt Wedel, )

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