Heimat: Hafen Hamburg

Das Dampfschiff SCHAARHÖRN – ein Traum in Weiß.
Das Dampfschiff SCHAARHÖRN – ein Traum in Weiß. Foto: Michael Schwartz, Das Dampfschiff SCHAARHÖRN – ein Traum in Weiß.

Von der Elbe aus einen Blick auf das Ufer werfen – mit den historischen Schiffen der Stiftung Hamburg Maritim.

Eine dunkle Wolke kommt aus dem großen Schornstein und das über 100 Jahre alte Dampfschiff SCHAARHÖRN setzt sich sanft in Bewegung. Gemächlich ziehen der Fischmarkt, Blankenese und später Wedel vorbei. Während dessen können sich die Gäste das schwimmende Museum in Fahrt näher ansehen: zum Beispiel den Jugendstilsalon mit Seidentapeten oder den Maschinen- und Kesselraum. Hier arbeitet die Dampfmaschine wie im vorigen Jahrhundert: über 16.000 Liter Wasser müssen erhitzt werden, um ausreichenden Dampfdruck im Kessel zu erzeugen.

Hamburgs letztes Seeschiff aus der Holzschiffbau-Ära: No.5 ELBE.
Hamburgs letztes Seeschiff aus der Holzschiffbau-Ära: No.5 ELBE. Foto: Stiftung Hamburg Maritim, Hamburgs letztes Seeschiff…

Eigner des Dampfers sowie zahlreicher weiterer Traditionsschiffe ist die Stiftung Hamburg Maritim. Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist es, maritime Objekte, die die Geschichte des Hamburger Hafens und der Schifffahrt repräsentieren, zu erhalten. Regelmäßig werden öffentliche Fahrten für interessierte Gäste auf den historischen Schiffen angeboten.
Der größte Segler der Stiftung ist der Lotsenschoner No.5 ELBE von 1883. Über 30 Jahre hat das schöne Schiff mit der Schonertakelung Lotsen in der Elbmündung und der Deutschen Bucht versetzt. Auf Wunsch können bis zu 16 Fahrgäste tatkräftig Hand anlegen und spüren, wie sich das Segeln um die Wende des 19. Jahrhunderts anfühlte.

Die JOHANNA pendelte einst zwischen Hamburg und den Elbmarschen.
Die JOHANNA pendelte einst zwischen Hamburg und den Elbmarschen. Foto: Stiftung Hamburg Maritim, Die JOHANNA pendelte einst…

Der LANDRATH KÜSTER, 1889 gebaut, ist der älteste existierende Finkenwerder Fischkutter. Er gehörte zu einer Flotte von über 100 Finkenwerder Fischereifahrzeugen, die Hamburg zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Fisch aus der Nordsee versorgt haben. Heute kann der Kutter bis zu 25 Fahrgästen an Bord die ursprüngliche Fischereitechnik demonstrieren.
Der stählerne Besan-Ewer JOHANNA wurde 1903 in Elmshorn gebaut und für den Warenverkehr zwischen Hamburg und den niederelbischen Marschen eingesetzt. Der „kleine Zeitzeuge“ kann bis zu 16 Gästen das Erlebnis eines Frachtseglers in Fahrt bieten.

Das jüngste Stiftungsschiff, das aber mittlerweile auch ein halbes Jahrhundert alt ist, hat einen besonders starken Motor. Der Schlepper Faiplay VIII diente überwiegend im Hamburger Hafen als Assistenzschlepper, gelegentlich wurde er auch als Bergungsfahrzeug eingesetzt. Heute reichen die 600 PS und 12 t Pfahlzug für den Schlepperdienst nicht mehr aus. Stattdessen fährt der kleine Kraftprotz seit 2010 bis zu 27 Fahrgäste über die Elbe.

Ein kleiner Kraftprotz wird 50 - die FAIRPLAY VIII.
Ein kleiner Kraftprotz - die FAIRPLAY VIII. Foto: Stiftung Hamburg Maritim, Ein kleiner Kraftprotz wird 50 - die FAIRPLAY…

Termine, Informationen und Tickets erhalten Sie online unter www.hamburgmaritim.de oder im Charterbüro unter 040 - 78 08 17 05. (Stiftung Hamburg maritim)

Diese Werbeinformation entstand in Zusammenarbneit mit unserem wedel.de-Partner.

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