Börteboote im Schulauer Hafen

Stadtpräsident Michael Schernikau begrüßte Traditions-Schipper nach Rückkehr von ihrer Berliner Mission

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Der Stadtpräsident und die Schipper: Michael Schernikau (vordere Reihe links) freute sich, dass die Börteboot-Besatzungen Schulau angesteuert hatten.
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Der Stadtpräsident und die Schipper: Michael Schernikau (vordere Reihe links) freute sich, dass die Börteboot-Besatzungen…
Einlaufen bei Dunkelheit: Mangels ausreichender Schlengel gestaltete sich das Festm,achen ein bisschen aufwändiger.
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Einlaufen bei Dunkelheit: Mangels ausreichender Schlengel gestaltete sich das Festmachen ein bisschen aufwendiger., Einlaufen…

Sonntagabend gegen 20 Uhr, Schulauer Hafen. Acht offene Holzboote mit tuckernden Dieselmotoren gleiten wie an einer Perlenkette durch die Einfahrt des Schulauer Hafens. Dick in Seezeug eingemummelte, aber trotzdem  teils ein bisschen frierende Schipperinnen und Schipper sehen erschöpft, aber glücklich aus, nach einem Zwölf-Stunden-Törn von Uelzen kommend endlich wieder festmachen zu können.

Das gelingt mehr schlecht als recht, denn mangels Hafenbetreiber - es gibt ja nur den Traditionsanleger, und ausgerechnet da hat sich schon ein Segelboot hingelegt. Also geht es ins "Päckchen", nebeneinander wird geparkt, langsam krabbeln die Crews von Schiff zu Schiff an Land. Dort werden sie begrüßt von Stadtpräsident Michael Schernikau und einer Gruppe kerniger Helgoland-Enthusiasten um Dieter Napiwotzki sowie Claudia Reinhard von Wedel Marketing. Schnell festmachen und dann husch ins Neue Schulauer Fährhaus, wo noch eine heiße Mahlzeit wartet und man Begrüßungskapitän Hartmut Hoffmann noch mal "danke" sagen kann, dass er eine Überstunde gemacht hat und bei Dunkelheit die Boote mit Deutschland-Lied begrüßte.

Die schwimmenden Schätzchen vom Verein zum Erhalt Helgoländer Börteboote und ihre Crews machen nach ihrer PR-Mission in Berlin eine Nacht in Wedel Station. In der Hauptstadt demonstrierten "Freya", "Frauke", "Steingrund" und die anderen samt Besatzungen eindrucksvoll für die Aufnahme der traditionsreichen Schiffe in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes. Bei zahlreichen Politikern und mit vielen Interviews hatten die Seeleute geworben und einen guten Eindruck hinterlassen, bevor sie wieder ihre Heimathäfen ansteuerten, die in verschiedenen Städten Norddeutschlands liegen.

Nach der Verpflegung und dem einen oder anderen Drink ging's ins Hotel - und nach der Übernachtung teils nach Stade zum Stadtfest oder Cuxhaven. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 7.10.2018)

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