DLRG im Sommer-Einsatzmodus

Einen Monat später als üblich: Wache am Strandbad ist wieder besetzt

in Tourismus & Freizeit, Elbe Maritimes

Präsent mit Abstand: Die Pfingst-Schicht der DLRG.
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Präsent mit Abstand: Die Pfingst-Schicht der DLRG.
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Vorsichtige DLRG-Sanis: mit Maske und Schutzhandschuhen
Einer der ersten Einsätze: Abbergen eines aufgelaufenen Bootes.
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Einer der ersten Einsätze: Abbergen eines aufgelaufenen Bootes.

Das ging ja gleich gut los: Ein verpeilter Wassersportler musste mit seinem Boot von einer Steinschüttung gezogen werden, mehrere medizinische Einsätze standen an. Was für ein Glück, dass es die Wedeler DLRG gibt! Die Wache am Strandbad ist seit Pfingsten wieder besetzt - die Sommersaison an der Elbe hat damit endgültig begonnen.

In drei Schichten a sieben Helferinnen und Helfer steht die Einsatztruppe, die viel mehr als nur Wasserrettung erledigt, jetzt wieder von freitags 20 bis sonntags 18 Uhr parat. Die Ausrüstung ist verbessert. Wärmebildkameras helfen beispielsweise dabei, nachts Personen im Wasser leichter zu entdecken.

Der Start erfolgte einen Monat später als üblich und selbstverständlich viel vorsichtiger mit diversen Maßnahmen gegen Corona.Zwei Einsatzboote liegen im Tonnenhafen für Patrouillen und Einsätze parat, Sanitäter können mit ihren Fahrzeugen den Rettungsdienst unterstützen - so wie übrigens 365 Tage im Jahr.

Die Probleme haben sich aber seit dem vergangenen Jahr nicht gewandelt. Eines ist die Finanzierung der Arbeit, denn die DLRG ist zu einem sehr großen Teil auf Spenden angewiesen. Das zweite ist das in die Jahre gekommene Rettungsboot "Klaar Kimming". Seit 1998 versieht das Boot seinen Dienst. Die Wartung und Reparaturen verschlingen mittlerweile so viel Geld, dass ein Ersatz auf Sicht günstiger kommt. Die DLRG plant nach Angaben des Vorsitzenden Jochen Möller schon eine Alternative, doch die öffentlichen Kassen sind nicht gut gefüllt  - mit mehr Unterstützung aus der Bevölkerung würde die Ausrüstung für den wertvollen Dienst an der Gesellschaft leichter zu beschaffen sein. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 2.6.2020)  

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