DLRG wieder im Strandbadeinsatz

Bis Ende September sind die Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer an und auf der Elbe unterwegs - und wenn es nötig ist auch im Rest der Stadt

in Tourismus & Freizeit, Elbe Maritimes

Die Patrouillen - und falls nötig Einsätze - der DLRG auf der Elbe haben wieder begonnen.
Die Patrouillen - und falls nötig Einsätze - der DLRG auf der Elbe haben wieder begonnen.

Drei feste Wachmannschaften mit je acht Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern stehen jetzt wieder an Wochenenden an der DLRG-Wache am Strandbad parat, um auf und an der Elbe Hilfe zu bringen - bei Bedarf wird die Zahl der Kräfte, die alle ehrenamtlich tätig sind, aufgestockt. Jeweils von Freitag 20 bis Sonntag 18 Uhr ist die Wasserrettungswache besetzt. Von hier aus werden Revierfahrten organisiert, um auf dem Strom nach dem Rechten zu schauen und Einsätze zu koordinieren. Die DLRG-Sanitäterinnen und -Sanitäter helfen aber auch, wenn sich Gäste im Strandbad verletzen.

Philip Stockhusen, der stellvertretende Vorsitzende der DLRG-Wedel, macht vor der Strandsaison noch einmal klar: "Schwimmen in der Elbe ist lebensgefährlich! Kinder sollen sich nicht unbeaufsichtigt an der Wasserkante aufhalten. Die Gefahr von vorbeifahrenden Containerschiffen wird oft unterschätzt." Sog und Schwell reißen insbesondere Kleinkinder schnell von den Beinen und können die Kinder Richtung Flussmitte ziehen.

Einsatzbereit ist die DLRG 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr nicht allein auf der Elbe, sondern auch an Binnengewässern in und um Wedel sowie als Verstärkung für die Rettungsdienst-Kooperation. Umfangreiche Hygienemaßnahmen wurden getroffen, um die maximale Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Täglich werden alle Einsatzkräfte vor Dienstbeginn auf Corona getestet.

Ausreichend Corona-Schutzausrüstung für den bestmöglichen Schutz vor Ansteckungen wurde angeschafft. Philip Stockhusen: "Leider war die Stadt Wedel in den letzten zwei Jahren nicht in der Lage, die ehrenamtlichen Retterinnen und Retter bei der Anschaffung der Schutzausrüstung und Tests finanziell zu unterstützen. Dies frustriert die Einsatzkräfte der DLRG Wedel aufgrund der ohnehin schon hohen finanziellen Einbußen sehr."

Besorgt schauen die Einsatzkräfte auf den bevorstehenden Sommer, da die Schwimmbäder aufgrund der Corona-Pandemie im Land bereits seit mehr als sechs Monaten dauerhaft geschlossen sind. Schon im Jahr 2020 konnte die Schwimmausbildung laut DLRG gerade im Bereich des Anfängerschwimmens nicht in vollem Umfang durchgeführt werden. Ein kompletter Jahrgang konnte so das Schwimmen aufgrund der Corona-Pandemie nicht erlernen. 

Die Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer müssen sich seit Anfang November 2020 zu Hause fit halten. "Eine schnelle Wiederaufnahme des Schwimmbetriebs ist daher unumgänglich und zwingend erforderlich. Hierzu stehen wir im partnerschaftlichen Austausch mit der BADEBUCHT", sagt Philip Stockhusen und ergänzt: "Ein besonders großer Dank gilt unseren treuen und sehr geduldigen Mitgliedern, auf die wir uns bei Wiederaufnahme des Vereinsbetriebs sehr freuen." (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 18.5.2021)

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