Entschlickung von Hafen und Ponton läuft wieder

Arbeiten im Hafenbecken sollen am Freitag beendet sein.

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Die "Akke" spült derzeit wieder, wie auf diesem Bild aus den Vorjahren, Schlick aus dem Schulauer Hafen. Archivfoto: Stadt Wedel/Kamin
Die "Akke" spült derzeit wieder, wie auf diesem Bild aus den Vorjahren, Schlick aus dem Schulauer Hafen. Archivfoto: Stadt Wedel/Kamin

Der Schulauer Hafen wird derzeit wieder vom Schlick befreit. Voraussichtlich noch bis zum 18. Februar wird das Spezialschiff MS „Akke“ wie im vergangenen Jahr Sediment vom Hafengrund in die Elbe spülen. Bei ablaufendem Wasser wird das Spülbaggerschiff mit einer Düse Wasser in den Schlick am Hafengrund drücken und so das Sediment aufwirbeln und wieder in den Elbstrom schieben.

Durch eine Vorpeilung der Wassertiefe im Hafen und eine Nachpeilung nach Abschluss der Arbeiten soll ermittelt werden, wie viel Schlick durch die MS „Akke“ beseitigt werden konnte. Aktuellen Schätzungen gehen von rund 17.000 Kubikmetern Sediment aus, das aus dem Hafen in die Elbe gespült werden soll, das ist ein bisschen weniger als in den Vorjahren.

Zusätzlich zur Entschlickung des Hafens wird auch im Bereich des Pontons am „Willkomm Höft“ gearbeitet. Dafür wird der Anleger voraussichtlich zunächst für drei Tage in den Wedeler Tonnhafen geschleppt, damit das kleinere Spülschiff „Buran“ den Schlick unterhalb des Pontons wegspülen kann. So soll für die neue Saison verhindert werden, dass der Schwimm-Anleger bei Niedrigwasser auf den Elbgrund aufsetzt. Im Ponton-Bereich werden voraussichtlich 2.500 bis 3.500 Kubikmeter Sediment weggespült werden. Die Maßnahme wurde für die 10. Kalenderwoche angesetzt, um den Werftaufenthalt der Lühe-Schulau-Fähre zu nutzen. Die Fußgängerbrücke zum Anleger wird in dieser Zeit aufgehängt und der Zugang mit einem Gitter gesperrt.

Für die Hafen-Unterhaltungsmaßnahmen, die wohl etwa 52.000 Euro kosten werden, sind die entsprechenden Mittel in den Haushalt der Stadt Wedel eingestellt. Auch die entsprechenden Genehmigungen des zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamtes  und des Schleswig-holsteinischen Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) gelten noch bis zum April dieses Jahres.

Letzte Änderung: 18.02.2022

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