Flaute beim Nordseewochen-Start

Regatta ab Wedel fiel aus - unter Motor elbabwärts

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Viel Spannendes zu gucken, gab es beim Start zur Nordseewoche nicht - immerhin war das Wetter prima. Foto: Frenzel

Es hätte so schön werden sollen. Nach Pandemie-Pause wollten sich die Seebärinnen und Seebären endlich mal wieder bei der Auftakt-Regatta der Nordseewoche ab dem Hamburger Yachthafen miteinander messen. Doch auch die inbrünstige Beschwörungsformel "Rasmus, altes Rübenschwein, gib uns Wind und Sonnenschein - und lass uns schneller als die anderen sein!“ half nur zu Hälfte. Sonne war da - aber Wind null. So erklang Punkt 6 Uhr am Freitag, als eigentlich der Startschuss fallen sollte, nur die Durchsage der Rennleitung: Der Start wird abgebrochen.

Vor Glückstadt sollte ein zweiter Versuch unternommen werden. Die Kapitäne ließen also die Motoren anwerfen und so tuckerten rund 20 Boote elbab in der Hoffnung, dass wenigstens die Fahrten rund um Helgoland und ab Montag dann die Langfahrt von Deutschlands einziger Hochseeinsel aus durch das Skagerrak nach Kiel vom Windheiligen Rasmus mit mehr Engagement bedacht werden würde. "Die rund 510 Seemeilen lange Route mit den unterschiedlichsten Bedingungen auf dem Weg machen Pantaenius Rund Skagen zu einer der anspruchsvollsten Langstreckenregatten Europas und zum krönenden Abschluss der Jubiläumsnordseewoche", sagen die Organisatoren.

Insgesamt ist der Andrang der Crews zur Veranstaltung eher verhalten. Die Flottille ab Wedel war überschaubar und die Starterfelder ab Bremerhaven, Hooksiel und Hallig Hooge sehen auch meldemäßig auch eher überschaubar aus. Das liegt daran, dass die Meldezeit in diesem Jahr verkürzt war, da wegen der Pandemie zunächst nicht absehbar war, ob es überhaupt eine Nordseewoche geben würde. So haben sich offensichtlich viele Besatzungen anders orientiert.Hoffentlich haben sie bei ihren Törns mehr Wohlwollen von Rasmus. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 3.6.2022)  

 

 

Letzte Änderung: 08.06.2022

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