Freundliche Worte und viel Vergnügen

80jähriger DLRG-Wedel-Geburtstag war eine runde Sache

in Elbe Maritimes, Leben in Wedel

Juhu - was für ein Spaß! Mit den großen und kleinen Gästen düsten die DLRG-Aktiven über die Elbe.
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Juhu - was für ein Spaß! Mit den großen und kleinen Gästen düsten die DLRG-Aktiven über die Elbe., Juhu - was für ein Spaß!…
Bürgermeister Niels Schmidt (rechts) bedankte sich bei Jochen Möller für "gute Partnerschaft"
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Bürgermeister Niels Schmidt (rechts) bedankte sich bei Jochen Möller für "gute Partnerschaft", Bürgermeister Niels Schmidt…
Kleiner Mann im großen Auto - da wurde rechtzeitig geübt, damit alles vorbereitet ist, wenn der Junge Mann mit elf ins Jugendeinsatzteam darf.
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Kleiner Mann im großen Auto - da wurde rechtzeitig geübt, damit alles vorbereitet ist, wenn der Junge Mann mit elf ins…
Geschafft! Bungee-Rennen war nur eines von vielen Spielen beim Tag der offenen Tür.
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Geschafft! Bungee-Rennen war nur eines von vielen Spielen beim Tag der offenen Tür., Geschafft! Bungee-Rennen war nur eines…
Gratulierte in Doppelfunktion: Jan-Ulrich Bernhardt (links) ist nicht nur Geschäftsführer von SECUMAR sondern auch Mitglied im Kuratorium der DLRG auf Bundesebene, in dem er gemeinsam mit Persönlichkeiten wie Peter Tamm den Vorstand berät.
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Gratulierte in Doppelfunktion: Jan-Ulrich Bernhardt (links) ist nicht nur Geschäftsführer von SECUMAR sondern auch Mitglied…

"Im Sommer hat man manchmal den Eindruck, unser Strandbad sei Teil der Copacabana - ich habe dann ein gutes Gefühl, wenn Sie hier nach dem rechten sehen." Bürgermeister Niels Schmidt gratulierte Wedels DLRG herzlich zum 80jährigen Bestehen. Trotz beinahe leerer Kassen überreichte er dem Vorsitzenden Jochen Möller auch einen kleinen Scheck - denn nicht nur an guten Worten sollen die Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer sehen, wie wichtig und wertvoll sie für die Stadt sind.

Gemeinsam mit Bürgermeister Schmidt, der die DLRG als "wichtigen und verlässlichen Partner bei der Gefahrenabwehr" bezeichnete, kamen rund 60 Gäste aus Politik und Verwaltung, aus der Wirtschaft und von befreundeten Institutionen im Beachclub, in dem sich auch die Rettungswache befindet, vorbei, um Glückwünsche zu übermitteln, manches Präsent zu spendieren und sich gegenseitig auf den neusten Stand zu bringen.

Auch Kreispräsident Burkhard E. Tiemann gehörte dazu, der den Vereinsnamen mit "Disziplin - Leidenschaft - Rettung - Gemeinschaft" durchbuchstabierte und die Bedeutung der Institution würdigte. Für den Kreis Pinneberg sind das nicht nur leere Worte, was man daran sehen kann, dass die Wedeler DLRG gemeinsam mit Gruppen aus anderen Kommunen einen Wasserrettungszug für den Katastrophenfall bildet.

Auf Landesebene sieht die Sache weitaus trister aus, wie Vorsitzender Möller in Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Barbara Ostmeier (CDU) und Thomas Hölck (SPD) mutig beschrieb. Während 14 Bundesländer die "Wasserrettung"auch in das Rettungsdienstgesetz des jeweiligen Landes aufgenommen haben und so bei den ehrenamtlichen Helfern insbesondere für Rechtssicherheit beziehungsweise rechtliche Freistellung sorgten, haben es die Landespolitiker des "Landes zwischen den Meeren" seit Jahren noch nicht zuwege gebracht. Jochen Möller forderte, das schnellstmöglich zu ändern.

In seiner Rede, in der er die vergangenen 80 Jahre noch einmal Revue passieren ließ, bedankte der Vorsitzende sich ausdrücklich bei den vielen Sponsoren, die die DLRG Wedel unterstützen. Die Stadtwerke sind da ebenso ein geschätzter Partner wie die Stadtsparkasse, die BADEBUCHT, das Lüchau Bauzentrum sowie die Rettungswestenhersteller SECUMAR und Kadematic. Gerade jetzt wieder wird offensichtlich, wie sehr die Helferinnen und Helfer, die ihre Arbeit für die Allgemeinheit kostenlos vollbringen, auf Zuwendungen angewiesen sind. Ein in die Jahre gekommenes Einsatzfahrzeug blieb mit kaputtem Zylinderkopf just in dem Moment liegen, als es zum "Tag der offenen Tür" gefahren werden sollte.

Doch trotz dieser Malaise war dieser Tag der offenen Tür am Schulauer Hafen ein Spaß und interessant für mehr als 1000 Gäste. Jede Menge Spielchen hatten die Retter vorbereitet, natürlich war auch ein Schminkstand aufgebaut und etwas zu futten zum günstigen Preis inklusive Spende in die Vereinskasse gab es auch. Eindeutig den Spitzenplatz in der Hitliste der Attraktionen belegten die Ausfahrten mit den Einsatzbooten bei besten Verhältnissen. Wie beruhigend, dass die DLRG-Teams auch dann nicht kneifen, hinauszufahren, wenn ein Sturm tobt... (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 19.9.2016)

 

 

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