Jochen Möller bleibt DLRG-Landespräsident

Wedeler wurde bei der Landesverbandshaupttagung im Amt bestätigt

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Seit Jahrzehnten für die DLRG engagiert: Jochen Möller
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Seit Jahrzehnten für die DLRG engagiert: Jochen Möller
Freude nach einem der größten Erfolge: Jochen Möller mit dem ehemaligen Landrat Oliver Stolz und anderen Aktiven nach der Aufnahme der DLRG in den Katastrophenschutz.
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Freude nach einem der größten Erfolge in Vorcorona-Zeiten: Jochen Möller mit dem ehemaligen Landrat Oliver Stolz und anderen Aktiven nach der Aufnahme der DLRG in den Katastrophenschutz.

Jochen Möller, Vorsitzender der DLRG Wedel, wurde in einer digitalen Konferenz mit insgesamt 450 Mitgliedern erneut zum Präsidenten des Landesverbandes gewählt. Der Wedeler freute sich im Gespräch mit wedel.de über das Vertrauen und die Zustimmung der Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer im Land zwischen den Meeren.

Die Aufgabe hat es in sich und ist mehr als lediglich Repräsentanz für eine Art "Sportverein". Denn neben der Schwimmausbildung und den Rettungsdienst-Bereitschaften an den Ufern von Flüssen und Seen, den Küsten von Nord- und Ostsee gehört auch der Katastrophenschutz zu den Einsatzgebieten - mehrfach professionell geleistet bei Hochwasser-Lagen im gesamten Bundesgebiet. "Wir konnten die DLRG im Katastrophenschutz und dem Rettungsdienst des Landes gesetzlich verankern", so Jochen Möller.

Positiver Effekt: Das Land unterstützt die Hilfsorganisation jetzt bei der Beschaffung von Material und Fahrzeugen. Das bedeutet eine große Entlastung für die Verein, der ansonsten für die wichtigen Wachdienste, bei denen immer wieder Leben von Schwimmerinnen und Schwimmern sowie Wassersportlerinnen und Wassersportlern gerettet wurden, selbst Kraftstoff aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden kaufen muss.

Ein wichtiges Ziel wurde von Jochen Möller und seinem großen Team erreicht - jetzt wartet eine weitere Mammutaufgabe. Der Anteil der Nicht-Schwimmer in der Gesellschaft ist alarmierend hoch. Die Corona-Pandemie hat die Lage noch verschärft, da mittlerweile mehr als ein Jahr lang keine Schwimmkurse gegeben werden können. Mehr als 20.000 Kinder konnten so nicht unterrichtet werden.

"Hier müssen wir unbedingt gegensteuern. Die Politik ist am Zug. Wir haben klare Forderungen erhoben", sagte Jochen Möller. Auf dem Landesverbandstag wurde eine entsprechende Resolution verabschiedet. In Bezug auf Wedel befindet sich die DLRG in Gesprächen mit Verwaltung, Kommunalpolitik und den Verantwortlchen der BADEBUCHT

Apropos Wedel: Im DLRG-Stadtverband wird Jochen Möller künftig kürzer treten. Bei den anstehenden Vorstandswahlen wird er nicht mehr für den Posten des 1. Vorsitzenden kandidieren. "Das ist auch nicht dramatisch, denn der Verein besitzt viele andere engagierte und kompetente Mitglieder", sagte er. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 26.3.2021)

 

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