Segler auf der Elbe vor Hetlingen gerettet

Ein gekentertes Segelboot hat einen Großeinsatz von Feuerwehren, Rettungsdienst und DLRG ausgelöst.

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Mehrere Boote von Feuerwehr und DLRG kümmern sich um den Havaristen (Foto: Niklas Winks)
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Mehrere Boote von Feuerwehr und DLRG kümmern sich um den Havaristen (Foto: Niklas Winks)
Gemeinsam am Elbdeich: Einsatzkräfte aus Hetlingen und Wedel (Foto: Niklas Winks)
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Gemeinsam am Elbdeich: Einsatzkräfte aus Hetlingen und Wedel (Foto: Niklas Winks)

Das Segelboot war am Sonntagvormittag auf Höhe des Hetlinger Hafens gekentert. Der Segler hatte sich aus eigener Kraft auf sein kieloben treibendes Boot retten können. Ein schnell zur Hilfe geeiltes Segelboot hatte den Schiffbrüchigen aufgenommen und in den Hetlinger Hafen gebracht, wo er an den dort wartenden Rettungsdienst übergeben wurde.

Jeweils zwei Boote der Feuerwehr Wedel und der DLRG Wedel kümmerten sich um den Havaristen. Der Versuch, das Segelboot wieder aufzurichten, gestaltete sich schwierig: Ein kräftiger Wind, Wellengang, Strömung und Regenschauer erschwerten die Bergung. Schließlich gelang es, das Segelboot längsseits zu nehmen und in den nahen Hetlinger Hafen zu schleppen. Dort wurde es von der Feuerwehr Hetlingen gelenzt.

Ein Boot der Feuerwehr Wedel musste manövrierunfähig abgeschleppt werden, nachdem sich beim Bergungsmanöver Tauwerk und Segeltuch um dessen Antriebsschraube gewickelt hatten. Im Wedeler Tonnenhafen gelang es, die Schraube freizubekommen, sodass die Feuerwehr Wedel nach rund drei Stunden beide Boote wieder einsatzbereit melden konnte. (Holger Koschek/Feuerwehr Wedel/24.5.20)

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