BADEBUCHT: schwierige Saison gut gemeistert

Sommersaison geht zuende – wichtige Angebote trotz Corona-Einschränkungen

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Natürlich bleibt der Außenbereich der großen Saunaanlage auch in der kalten Jahreszeit geöffnet.
Natürlich bleibt der Außenbereich der großen Saunaanlage auch in der kalten Jahreszeit geöffnet.

Während andernorts Schwimmbäder komplett geschlossen blieben oder der Betrieb teils chaotisch manchmal sogar mit Prügeleien in Warteschlangen ablief, freut sich das Team der BADEBUCHT, mit einem durch die Corona-Pandemie eingeschränktem Angebot vergleichsweise gut durch die Krise gekommen zu sein. Zum Ende der Freibadsaison am 30. August zogen BADEBUCHT-Geschäftsführer Jörn Peter Maurer und Badleiter Karsten Niß eine positive Bilanz.

„Ziel des Aufsichtsrates war es, den Bürgerinnen und Bürgern überhaupt eine Möglichkeit zu geben, ihre Freizeit in Bad und Sauna zu verbringen. Das hielten sie für wichtig, gerade vor dem Hintergrund vieler ausgefallener Urlaubsreisen. Wir freuen uns und sind auch ein bisschen stolz, dass wir diesen Wunsch unter den gegebenen Umständen erfüllen konnten“, so Jörn Peter Maurer.

Natürlich konnten die hervorragenden Besucherzahlen aus den vergangenen Jahren nicht erreicht werden. Sicherheit und Gesundheitsschutz hatten unbedingten Vorrang. Deshalb durften sich zunächst nur 135, später 292 Gäste in die Fluten des Freibades stürzen beziehungsweise auf der Liegewiese die Sonne genießen. Deshalb wurden in Juni, Juli und August nur ungefähr 3000 Gäste verzeichnet statt über 20.000. Sie hatten sich an strenge Hygieneregeln zu halten und mussten auf manches Angebot verzichten. Badleiter Karsten Niß: „Wir stießen da auf viel Verständnis. Die Besuche liefen ruhig, diszipliniert und manchmal auch mit viel Humor ab – das machte uns das Leben leichter. Wir bedanken uns bei allen Gästen!“

Die Einschränkungen waren auch besonders in den Saunen spürbar. Im Schnitt kamen 40 Gäste am Tag. Wer nicht mit anderen einem gemeinsamen Haushalt angehörte, musste solo in die Saunen – und für manchen war dies sogar ein ganz besonderer Genuss. Diese Regelung soll auf absehbare Zeit beibehalten werden.

Logischerweise haben die geringeren Gästezahlen aus Auswirkung auf die Einnahmen. Deshalb wird das Defizit in diesem Corona-Jahr nicht wie üblich etwa zwei Millionen, sondern ungefähr 2,7 Millionen Euro betragen. Weil der Kommunalpolitik das Schwimmangebot für die Wedelerinnen und Wedeler wichtig ist, signalisierten sie im Aufsichtsrat die Bereitschaft, dies zu akzeptieren. Geschäftsführer Maurer: „Die Stadt steht hinter uns. Wir wissen, das zu schätzen und alle unsere Gäste mit Sicherheit auch.“

Ohne die guten Spar-Ideen des Technik-Teams, der sommerlichen Schließung des Innenbereichs und der Rückgriff auf die Kurzarbeitsregelungen, wäre das Defizit wohl noch um einige Hunderttausend Euro höher ausgefallen. Allein die Schließung des Hallenbereiches sowie die Ausführung der Säuberung durch BADEBUCHT- statt durch externe Kräfte brachten Einsparungen in Höhe von fast 600.000 Euro

Derzeit organisiert Badleiter Karsten Niß mit Schulen, Vereinen und anderen Nutzergruppen, wie die künftigen Nutzungsmöglichkeiten aussehen werden. Vor dem Hintergrund des großen Bedarfs an Schwimmunterricht werden Schul-und Vereinsaktivitäten vom Schwimmen der Öffentlichkeit getrennt. Montag und Dienstag werden komplett den Schulen und Vereinen vorbehalten bleiben. Mittwoch bis Freitag werden Wasser-Fans von 8 bis 20 und an Wochenenden von 10 bis 20 Uhr Gelegenheit zum Schwimmen in den Hallenbecken haben, danach sind wieder Vereine und Gruppen wie die Feuerwehr dran. „Und für Institutionen wie beispielsweise Familienbildung und VHS werden wir mit Sicherheit auch Möglichkeiten finden“, so  Karsten Niß. Die Sauna öffnet mittwochs bis freitags von 9 bis 20 und an den Wochenenden von 10 bis 20 Uhr. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 28.8.2020)

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