Elbfindling mutwillig auf die Seite gelegt

Stein wird nun in dieser Position verbleiben. Umlegen des Naturdenkmals stand ohnehin im Raum.

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Der Findling am Elbstrand steht nun nicht mehr aufrecht. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Der Findling am Elbstrand steht nun nicht mehr aufrecht. Foto: Stadt Wedel/Kamin

Der Findling am Wedeler Elbstrand steht nicht mehr aufrecht. Wie ein im Internet kursierendes Video nahelegt, ist der Stein durch mutwilliges Untergraben - von mindestens einer Person ausgeführt - auf die Seite gelegt worden. Der Findling liegt derzeit in einer sicheren Position, davon hatten sich Stadtmitarbeiter kurz nach dem Vorfall überzeugt.

Ein Schaden im eigentlichen Sinne ist nach ersten Erkenntnissen nicht entstanden. Ein Stein, der Jahrtausende durch Eiszeitgeschiebe gewalkt wurde, übersteht auch einen kleineren Lagewechsel unbeschadet. Vermutlich haben die Verursacher mit ihren Unterhöhlungen nur einen natürlichen Vorgang drastisch beschleunigt. Gerade wegen einer möglichen Unterspülung durch Hochwasser war der Stein von städtischen Mitarbeitenden seit der Bergung engmaschig beobachtet worden. Dabei hatte das bewusste Umlegen des Steines – bei deutlichen Veränderungen des Untergrunds oder der Lage – bei internen Überlegungen ohnehin immer im Raum gestanden.

Der Stein war noch am Freitag nach dem Hochwasser begutachtet worden und als standsicher – bei normalen natürlichen und überschaubar normalen menschlichen Einflüssen – eingeschätzt worden. Ein bewusstes Untergraben mit dem Ziel, das Naturdenkmal auf die Seite zu legen, stellt allerdings einen Akt von Vandalismus dar, welches das normale Maß an absehbaren Einflüssen deutlich übersteigt. 

Die Stadt Wedel ist vor allem über den Umstand beruhigt, dass die Verursacher des Auf-die-Seite-Legens ihre leichtsinnige Tat offenbar unverletzt überstanden haben. Der Stein wird nun in dieser liegenden Position verbleiben.

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