Golfen für den guten Zweck

60 Golfspieler aus der Region folgten der Einladung des Lions Club Elbmarsch und spielten mit beim 6. Benefiz-Golfturnier auf der Anlage des Golfclubs Hamburg-Holm am Haverkamp in Holm.

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Das Organisationsteam des Lions Club Elbmarsch: Stephen King-Beck (von links), Arlt Björn-Christ, Ursula Jöhnk, Thore Klink…
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Sieger Steven Steiner-Gätjens und Reiner Winkelmann (Mitte) ließen sich feiern. Turnierleiterin Ursula Jöhnk freute sich über…
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Oberst im Generalstab a.D. Gert Jöhnk beim Abschlag. (Kanonenstart)

Nach regenreichen Tagen hatten die Veranstalter wieder einmal Glück gehabt, es blieb trocken, und sogar die Sonne ließ sich blicken. Lions-Vizepräsidentin Dr.Claudia Müller-Menke und Club-Pressesprecherin Ursula Jöhnk strahlten um die Wette angesichts des Wetters und der so nicht erwarteten guten Teilnehmerzahl.

"Ich freue mich, dass wir trotz einiger paralleler Veranstaltungen so viele Spieler begrüßen können", stellte Turnierleiterin Ursula Jöhnk zufrieden fest. Viele Golfer waren gekommen, um das entspannte Turnier auf der sehr gepflegten, anspruchsvollen Anlage zu genießen und natürlich für einen guten Zweck zu spenden. In diesem Jahr soll, wie bereits 2015, ein Teil der rund 7000 Euro dem Holmer Projekt "KEKK" (Abkürzung für: Krebskranke Eltern kleiner Kinder) zugute kommen.

Die Initiatorinnen, Leena Molander und Dörthe Bräuner, setzen sich für die Betreuung von Familien mit kleinen Kindern ein, deren Eltern an Krebs erkrankt sind. "Das Schicksal der betroffenen Familien hat uns sehr berührt. Wir finden es großartig, dass es ein Projekt gibt, das mit ehrenamtlichen Paten den Familien hilft, den Alltag zu bewältigen", sagt Ursula Jöhnk.

Der andere Teil der Einnahmen wird dem Frauenhaus Wedel gespendet, in dem seit viele Jahren Frauen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, eine Zufluchtsstätte finden. Die Spenden setzten sich aus dem Startgeld, dem sogenannten Greenfee für das Turnier, Werbeeinnahmen von Unternehmen der Region und dem Erlös einer Tombola zusammen. Viele attraktive Gewinne konnten für einen Preis von fünf Euro für das Los gewonnen werden. So freuten sich die glücklichen Gewinner zum Beispiel über einen Wochenendaufenthalt in einem Golf- und Wellnesshotel in Mecklenburg-Vorpommern, ein Landschaftsbild in Acryl und einen vollgetankten Mercedes für ein Wochenende.

Das Turnier begann mit dem sogenannten Kanonenstart, das ist ein Modus bei dem alle Teilnehmer, verteilt auf die Bahnen, gleichzeitig, in diesem Fall zu einer bestimmten Uhrzeit, starten. Gespielt wurde ein "Vierer mit Auswahl-Drive nach Stableford"- nicht vogabewirksam. Bei dieser Spielform bilden zwei Golfer ein Team. Beide Spieler schlagen ab und entscheiden dann, mit welchem Ball sie abwechselnd weiterspielen. Der zweite Ball wird aus dem Spiel genommen.

Diese Art des Spiels lässt auch schwächeren Golfern eine faire Chance mitzuhalten. Nach dem Spiel über 18 Löcher kamen die Teilnehmer zurück ins, im kolonialen Stil gestalteten, Clubhaus, um die Sieger zu ehren und den Tag mit einem gemeinsamen Essen zu beenden. "Viele Spieler haben versprochen, auch im nächsten Jahr wiederzukommen, entspannt auf dieser tollen Anlage zu spielen, im Bewusstsein dabei Gutes zu tun", erzählt Spielleiterin Ursula Jöhnk strahlend. (Wolf-Robert Danehl, kommunikateam GmbH/ 24.6.2016)

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