Insekten in Not – Mehr Blütenvielfalt in Gärten und Parks

Die NABU-Stadtteilgruppe West lädt am 3. Februar um 18 Uhr zu einem Vortrag mit Barbara Engelschall, Botanikerin und Geschäftsführerin des Regionalparks Wedeler Au e.V

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Dickkopffalter - wunderschön, aber in Not. Foto: NABU/ Annegret Wiermann“

Insekten spielen eine wichtige Rolle in der Natur. Als Bestäuber für viele Pflanzen oder als Nahrung für verschiedene Tiere wie Igel, Fledermäuse, Amphibien oder Vögel. Doch sie sind nicht nur nützlich, sondern auch schöne und faszinierende Tiere, die es zu entdecken und schützen lohnt.

In Hamburgs Westen samt Wedel gibt es noch eine ganze Reihe Biotope, die vielen Insekten Nahrung und Lebensräume bieten. Solche Biotope gibt es nicht nur in Naturschutzgebieten, in Wäldern und den Feldmarken, sondern auch in Grünanlagen, an Straßenböschungen und in Privatgärten. Allerdings lassen Vernachlässigung und übertriebener Ordnungssinn diese Habitate seltener werden.

Barbara Engelschall, Botanikerin und Geschäftsführerin des Regionalparks Wedeler Au e.V. und Frank Röbbelen, Entomologe und Verfasser der Roten Listen der Libellen, Tagfalter und Heuschrecken in Hamburg, stellen in ihren Vorträgen charakteristische Lebensräume von Insekten vor, zum Beispiel in Altonaer Parks. Die Lebensweise und die Bedürfnisse von Insekten (vertreten durch die Tagfalter) werden exemplarisch erläutert. Zudem zeigen beide Referenten Möglichkeiten auf, die Situation der Biotope und der in ihnen lebenden Pflanzen und Tiere zu verbessern.

 Auch für Gartenfreunde wird es bei der Veranstaltung den einen oder anderen Tipp. geben. Wer Insekten unterstützen und ihnen im Garten einen Rückzugsort bieten möchte, kann mit der richtigen Pflanzenauswahl, einer schonenden Pflege und viel Geduld einen Beitrag zur biologischen Vielfalt leisten.

Der Vortrag „Insekten in Not – Mehr Blütenvielfalt in Gärten und Parks im Hamburger Westen“ findet am Samstag, 3. Februar um 18 Uhr im Gemeindesaal der Kirche am Markt in Blankenese, Mühlenberger Weg 64a statt. Der Eintritt ist frei. (Nabu,29. 1.2018)

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