Rist-Damen: Ein ganz normaler Saisonauftakt, oder?

Erster Sieg in der neuen Saison

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Super Start: die Damen des SC Rist. Foto: Winfried Manningeaux
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Super Start: die Damen des SC Rist. Foto: Winfried Manningeaux
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Das erste Saisonspiel ist ohnehin meist schon ein Fall für sich. Endlich geht’s nach der langen Pause wieder um etwas. Aber dann auch noch in der derzeitigen Lage? Die SC Rist-Damen stellten sich am Sonntag bei der BG Zehlendorf der Auftaktaufgabe 2020/21 und gewannen mit 71:59. „Es war erstaunlich normal. Ich habe erst gedacht, dass es etwas Besonders ist, in dieser anderen Situation zu spielen. Aber irgendwie hat es sich dann doch wie ein normales erstes Saisonspiel angefühlt“, sagte Stephan Blode.

Dass zum Auftakt eines Spieljahres noch nicht alles so läuft wie gewünscht, sei nicht ungewöhnlich, so der Trainer, stellte aber bereits wohlwollend fest: „Wir haben wirklich schon gut verteidigt – nicht nur intensiv, sondern auch gut, was die Abläufe betrifft.“ Lob für die Verteidigung, im Angriff hingegen hakte es mitunter. „Offensiv sieht man, dass wir noch Zeit brauchen“, so Blode. Doch trotz der Abstriche war er insgesamt mit der Leistung einverstanden: „Alles in allem können wir zufrieden sein. Wir haben den Auftakt gewonnen, das ist schon mal sehr positiv. Wir haben weniger als 60 Punkte kassiert und mehr als 70 erzielt, das ist alles schon mal grundsolide“, fasste der Trainer zusammen.

Bereits am Sonnabend (10. Oktober, 16:00 Uhr, Steinberghalle) bietet sich den Risterinnen im ersten Saisonheimspiel der nächste interessante Vergleich, denn der Nachbar BG Hamburg-West kommt nach Wedel. Ein Vorbereitungsspiel gegen den Aufsteiger gewannen Blodes Schützlinge, doch Bedeutung habe der gemeinsame Probelauf wohl kaum mehr, wenn es am Sonnabend um Regionalliga-Punkte geht, so der Rist-Trainer. „Ich glaube nicht, dass das Vorbereitungsspiel eine Aussagekraft für das Wochenende hat. BG West wird sehr motiviert auftreten und sich beweisen wollen. Für uns geht es wieder bei null los. Das ist eine blöde Floskel, ist aber tatsächlich so. Wir müssen den Eindruck von Zehlendorf nicht nur bestätigen, wir müssen jetzt in der Woche ganz viel an der Offense arbeiten und wollen uns weiter verbessern“, sagt er.

SC Rist (Punkte): Rahn (16), Jürgensen (13), Suckstorff (12), Garsoffky-Strey (11), Höötmann (10), Goerke (5), E. Schmalisch, Schuncke (je 2), Gleitsmann, Prüß, K. Schmalisch, M. Schmalisch. (Moritz Korff/SC Rist, 7.10.2020)

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