Rist-Korbjäger: Wieder eine Niederlage in der Steinberghalle

Die Rister unterliegen den Gästen aus Itzehoe am 19. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB 73:78. Reboundunterlegenheit und ein verpatztes Schlussviertel bringen die Mannschaft von Trainer Michael Claxton, die im dritten Abschnitt lange zweistellig führte, um den Sieg.

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Isaac Gordons (links) 15 Punkte verhalfen dem SC Rist nicht zum Heimsieg.
Isaac Gordons (links) 15 Punkte verhalfen dem SC Rist nicht zum Heimsieg.

Die Herren des SC Rist Wedel unterliegen den Itzehoe Eagles in einer hochdramatischen Partie am 19. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB 73:78 (38:39) und bleibt weiter Tabellenletzter. Die Play-off-Teilnahme ist wohl nur noch Utopie. Dabei sah es lange Zeit gut für die Rister aus. Doch der Reihe nach: Diesmal schickte Michael Claxton vor 650 Zuschauern in der Steinberghalle die Startformation Isaac Gordon, Abdulai Abaker, Janis Stielow, Helge Baues und Aurimas Adomaitis aufs Parkett.

Der erste Punkt gehörte den Itzehoern durch einen Freiwurf. Im Anschluss legten die hochmotivierten Wedeler dann los. Über ein zwischenzeitliches 4:1 ging der Gastgeber 10:3 in Führung. In der Folge leisteten sich die Rister dann aber wieder altbekannte Probleme in der Konzentration und kleinere Fehler in der Defensive. Den Eagles gelangen sechs Zähler in Serie, ehe Baues zum 12:9 traf. In der Anfangsphase war er für acht der zwölf Wedeler Punkte zuständig.

Beide Teams setzten auf eine Zonenverteidigung und schenkten sich nichts. Der SC Rist behauptete einen Vier-Punkte-Vorsprung nach den ersten zehn Minuten.

Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten die Gäste. Wedel lag erstmalig zurück (19:21), und war jenseits der Drei-Punkte-Linie durch Jens Hirschberg erfolgreich. Itzehoe antwortete mit einem Dreier, Isaac Gordon ließ das nicht auf sich sitzen: Drei Punkte durch den Amerikaner. Abdulai Abaker zielte aus der Ferndistanz ebenfalls genau - 28:24. Es ging weiter hochintensiv zu. Itzehoe behauptete den minimalen Vorsprung von einem Zähler bis zur Pause (38:39).

Doch nach der Pause gelang dem SC Rist ein kleiner Befreiungsschlag. Die Wedeler erzielten durch Gordon, Stielow, Baues und Adomaitis elf Zähler in Serie. Die Wedeler waren in dieser Phase wieder extrem bissig und konnten sich auf bis zu 13 Punkte absetzen. Allerdings fingen sich die Gäste wieder und verkürzten bis zur Sirene auf 61:54.

Das Leistungshoch der Wedeler verwandelte sich wieder in ein Leistungstief. Die Hausherren zeigten zu Beginn des letzten Viertels Schwächen im Rebound und gaben leichtfertig den Ball her. Auch die Schüsse fielen nicht mehr. Itzehoe glich zum 61:61 aus. Nach Punkten von Stielow, Owusu und Carraway stand es 67:62. Und Wedel hatte wieder Probleme in der Abwehr - 67:67. Bis zum Ende blieb es eine hochdramatische Partie. Die Wedeler hatten mit einer etwas löchrigen Defensive zu kämpfen. Eine Minute und elf Sekunden vor dem Ende lag das Team 71:75 hinten. 20 Sekunden waren noch zu spielen, als Wedel aus einem 73:76-Rückstand noch den Ausgleich besorgen konnte. Es gelang nicht mehr. Am kommenden Sonnabend gibt es das Auswärtsspiel bei den Artland Dragons in Quakenbrück (19:30 Uhr).

Viertelergebnisse: 19:15, 19:24, 23:15, 12:24

SC Rist (Punkte): Helge Baues (16), Isaac Gordon (15), Janis Stielow (14), Amir Carraway (11), Jens Hirschberg (7), Abdulai Abaker, Fabian Strauß (je 3), Aurimas Adomaitis, Paul Owusu (je 2), Louis Olinde, Jack Fritsche, Alexander Pimentel. (SC Rist / 14. 02. 2016)

www.scrist-wedel.de

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