Schatten und Licht im Hegering V

Jahreshauptversammlung der Jäger aus Wedel, Holm und Hetlingen in der KJS Pinneberg

in Tourismus & Freizeit, Top-News

Dr. Christian Schadendorf, Vize-Vorsitzender der KJS (von links) bedanklte sich bei  Robin Kleinwort für 25 Jahre Michael Körner für seinen Vater Hans Heinrich Körner für 50 Jahre und Harald Hübner für 40 Jahre Mitgliedschaft. Rechts Hegeringleiter Detlef Kleinwort.
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Dr. Christian Schadendorf, Vize-Vorsitzender der KJS (von links) bedanklte sich bei Robin Kleinwort für 25 Jahre Michael…
Trophäenschau: Hegeringleiter Detlef Kleinwort (von rechts) mit: Hans-Jürgen Glismann , und Jürgen Käckenhoff aus der Prüfungskommission sowie Jan Hendrik Kuhlmann              Kreis Pinneberg Fachdienst Sicherheit und Verbraucherschutz
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Trophäenschau: Hegeringleiter Detlef Kleinwort (von rechts) mit: Hans-Jürgen Glismann , und Jürgen Käckenhoff aus der…

„Unser Niederwild hat einen Tiefststand erreicht.“ Diesen dramatischen Sachstandsbericht gab Detlef Kleinwort, Leiter des Hegerings V der Kreisjägerschaft Pinneberg, auf der Jahreshauptversammlung. Der Grund, weshalb Hasen, Kaninchen oder auch alle Arten der jagdbaren Vögel so eine schwere Zeit durchleben, ist das Raubwild. „Das Thema Prädatorenmanagement ist immer noch nicht gelöst“ stellte Kleinwort heraus.

Dahinter verbirgt sich der Vorschlag der Jäger, auch im Naturschutzgebiet an der Elbe Füchsen, Marderhunden, Minken und anderem Raubwild nachstellen zu dürfen. Mehrfach haben die Jäger dafür die Initiative ergriffen, jedoch Behörden und andere Naturschutzorganisationen nicht wie gewünscht auf ihre Seite bekommen. Um dem Trend entgegenzuwirken, wird intensiv dort gejagt, wo es erlaubt ist. Dabei wurde mit rund 300 Stück Raubwild, allein mehr als 80 Marderhunden und mehr als 100 Füchsen, 30 Nutria und 13 Minks ein neuer Rekord aufgestellt.

Ebenfalls gesteigert wurden die Abschüsse von Wildschweinen, die sich in der Region kräftig vermehren. Während in der Vorsaison 22 Stück Schwarzwild erlegt worden waren, waren es im Jagdjahr 2019/2020 bereits 42 Stück.

Doch es gab auch positive Nachrichten. „Erfreulich wie viele Jägerinnen und Jägeran den Aktionen „Blühwiese“ und „Bienenwiese“ beteiligt haben“, so Kleinwort. Allein in Holm konnte er mehr als zehn Hektar auflisten. Der Hegering V, zu dem auch die Rebviere in den Gemeinden Wedel und Hetlingen gehören blüht auf. „Und da geht noch mehr. Wir Jäger sollten das Feld nicht anderen überlassen“, sagte der Hegering-Vorsitzende und: „Wir sind hier seit Jahrzehnten aktiv, aber wir dürfen ruhig mehr trommeln.“ (KJS Pinneberg, 18.3.2020)

PS: Alle Gruppenbilder entstanden vor der Corona-Krise.

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