Wedeler Au: Baubeginn für Sandfänge ab Januar 2020

Maßnahme soll im April abgeschlossen sein. Umleitungen für Spaziergänger sind eingerichtet.

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Bei der Autal-Wanderwegbrücke beginnen ab Januar 2020 die Arbeiten für einen ersten Sandfang in der Wedeler Au. Foto: Stadt Wedel/Kamin
Bei der Autal-Wanderwegbrücke beginnen ab Januar 2020 die Arbeiten für einen ersten Sandfang in der Wedeler Au. Foto: Stadt…

Mit dem Bau zweier Sandfänge in der Wedeler Au will die Stadt Wedel die Gewässerstruktur der Wedeler Au dauerhaft verbessern. Nachdem im Sommer 2019 eine Ausschreibung ergebnislos geblieben ist, konnte nun nach erneuter Ausschreibung eine Firma beauftragt werden. Sie wird beide Sandfänge bauen, die Strukturmaßnahmen in der Wedeler Au umsetzen und die anschließende Pflege bis zum Erreichen einer geschlossenen Vegetationsdecke vornehmen. Die weitere Pflege wird über dann erfolgende Ausschreibungen an Fremdfirmen vergeben.

Gleich im Januar des kommenden Jahres beginnen die Arbeiten für den ersten Sandfang in Höhe der Autal-Wanderwegbrücke. Die Fußgänger werden während der Bauarbeiten örtlich umgeleitet.

Ab Februar starten dann auch die Arbeiten im Uferbereich der Kleingärten Autal. Die Kleingartenparzellen sind bereits geräumt, die Lauben abgerissen. Während der Bauausführung wird ein Teil des Gehweges entlang der Kleingärten gesperrt. Für eine sichere Straßenquerung zur Schule wird in Abstimmung mit dem Fachdienst Ordnung und der Polizei eine zusätzliche Ampel eingerichtet.

Vorübergehend finden Erdtransporte von der einen Baustelle über den Auweidenweg zur anderen Baustelle statt. Ansonsten dürfte es nur wenige Behinderungen für die Autalbesucher geben, die um diese Jahreszeit voraussichtlich nicht ganz so zahlreich sind.

Ab Mitte Februar beginnt das Einbringen von Strukturelementen wie Holz und Steinen in die Wedeler Au. Die Boote, die das Material liefern, werden im Schulauer Moorweg in die Wedeler Au eingesetzt.

Ende April sollen alle Arbeiten, bis auf die Pflege, abgeschlossen sein. Der Zeitplan ist mit den beteiligten Genehmigungsbehörden des Kreises abgestimmt.

Am 27. September 2016 hat die Stadt Wedel über die Maßnahmen zur naturnahen Gewässerentwicklung im tideunabhängigen Teil der Wedeler Au informiert. Insbesondere ging es um die Verbesserung von Gewässerstrukturen und ein neues Sedimentmanagement. Die Planung hierzu ist lange abgeschlossen.

Die Kosten in Höhe von mehr als 500.000 Euro drücken die Stadt Wedel nicht so sehr, da die Maßnahmen in Teilen zu 100 Prozent in anderen immerhin zu 90 Prozent aus Mitteln des Landes, des Bundes und der Europäischen Union gefördert werden.

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