Weniger Schafe - aber die Lämmer bleiben so süß!

Gänse-Schwärme bringen Fährmannssand in Nöte

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Einfach schnucklig: Manuela Körner knuddelt eines der Lämmer Jahrgang 2022. Foto: Frenzel
Einfach schnuckelig: Manuela Körner knuddelt eines der Lämmer Jahrgang 2022. Foto: Frenzel

Landwirt Heiner Körner vom Hof Fährmannssand hat seine Schafherden etwa um die Hälfte reduziert. Nur noch rund 350 Tiere warten derzeit in den Ställen des Bauernhofes darauf, auf die Weiden und den Deich gelassen zu werden. Der Grund dafür ist die weitere Zunahme der Schwärme von Nonnengänsen in der Region. "Sie fressen das junge Gras auf unseren Weiden und sorgen mit ihrem Kot dafür, dass das Wachstum des Grases behindert wird, sodass unsere Schafe kaum etwas zu fressen haben", sagte Manuela Körner.

Die Gänse fühlen sich im Vogelschutzgebiet in der Elbmarsch pudelwohl. Sie sind dort sicher, denn Fressfeinde gibt es nicht,  Jagd ist nicht erlaubt. Doch für die Schäferei hat das eine seit Jahren immer schattiger werdende Seite. "Leider müssen wir damit so leben und eine Entschädigung gibt es nicht", so Manuela Körner.

Also werden sich in diesem Jahr auch weniger von den süßen Lämmern auf dem Deich tummeln. Statistisch erblickten bei 350 Mutterschafen mal 1,6 Lämmer 560 dieser hopsenden Fellknäuel das Licht der Welt - wie viele Tiere es ganz genau zu Ostern sein werden, weiß Schäfer Körner noch nicht.

Jetzt herrscht in den Ställen schon ein kräftiges Gewusel, allerdings dürfen Gäste des Cafés es nicht live verfolgen, sondern müssen mit dem Beobachten warten, bis die Tiere ins Freie kommen. Ein Ausflug an die Elbe zu den leckeren Torten im Hof-Café lohnt sich spätestens dann, wenn die Temperaturen steigen. PS: Auch wer nicht nur seine Freizeit auf Fährmannssand genießen will, sondern lieber dort arbeiten mag, ist ebenfalls willkommen. Es werden noch Kräfte für den Service und die Küche gesucht. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 19.3.2022)

 

 

 

Letzte Änderung: 17.03.2022

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