Europameister der Piraten

Julius Raithel und Frieder Billerbeck sicherten sich den Titel in der Türkei

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Erfolgs-Duo: Julius Raithel (links) und Frieder Billerbeck.
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Erfolgs-Duo: Julius Raithel (links) und Frieder Billerbeck., Erfolgs-Duo: Julius Raithel (links) und Frieder Billerbeck.
Vorneweg statt nur dabei: die SVWS-Piraten auf gutem Kurs. Foto: Pepe Hartmann
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Vorneweg statt nur dabei: die SVWS-Piraten auf gutem Kurs. Foto: Pepe Hartmann, Vorneweg statt nur dabei: die SVWS-Piraten…

Wer auf der Elbe und der Schlei brilliert, der hat auch das Marmara-Meer im Griff.  Bei Julius Raithel und Frieder Billerbeck ist das jedenfalls der Fall. Die Männer vom Segel-Verein Wedel-Schulau (SVWS) triumphierten bei der Europameisterschaft der Piraten-Jollen in der Türkei. Mit ästhetisch beeindruckenden Trophäen kehrten sie nun aus Klein-Asien zurück.

Insgesamt 45 Crews war5en an den Start vor dem Küstenort Bayramoglu gegangen. Sie kamen aus Tschechien, Ungarn, der Schweiz und den Niederlanden und natürlich den Ländern, in den die Piraten-Klasse am beliebtesten ist: Deutschland und Türkei. Insgesamt acht Wettfahrten waren auszusegeln. Mit zwei ersten Plätzengleich am ersten Tag zeigten die beiden Wedeler schon mal, wie Poseidon seine Harpune hält. Plätze im Spitzenfeld der folgenden Fahrten reichten der SVWS-Crew dann aus, um die Konkurrenten auf Abstand zu halten.

"Es war ein perfekter Saisonabschluss", bilanzierten die beiden, die sich auch schon bei den vom SVWS ausgerichteten Deutschen Meisterschaften zwar gut geschlagen, aber nicht ganz an die Spitze gesegelt hatten. Nicht nur sportlich, sondern auch atmospärisch machte ihnen die EM Spaß. "Die Türken waren sehr gastfreundlich und wir haben uns pudelwohl gefühlt", sagten sie, und berichteten auch über neue Erfahrungen wie jene, dass der Wettkampfort mit Nationalflaggen intensiv dekoriert war und jeder Wettkampftag mit der türkischen Hymne beendet wurde.

Noch zwei weitere Wedeler nahmen an den Regatten Teil - allerdings jeweils als Vorschoter auf Booten die für Aachen starteten. Finn Soetebier kam mit Robin Call auf den sechsten Rang, und Jonas Voß wurde mit Skipperin Karen Jansen 31.

Und alle Sportler haben den Trip in die Türkei überwiegend selbst finanziert. Zwar gab es einen kleinen Zuschuss von der Klassenvereinigung, aber entweder griffen die Segler aufs eigene Konto, um die etwa 2000 Euro zusammenzubekommen, oder sie gewannen Sponsoren wie Wrede Bootstansporte, um mitmachen zu können.

Die nächste EM steht auch schon fest. Sie wird 2021 auf dem Vierwaldstätter See in der Schweiz ausgetragen. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 5.10.2019)

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