HSG wirft Oberligisten aus dem Verbandspokal

Hansball-Spielgemeinschaft Elbvororte 1 vs. TuS Aumühle 1 28:27

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So sehen Sieger aus: die Handball-Herren der HSG Elbvororte.
So sehen Sieger aus: die Handball-Herren der HSG Elbvororte., So sehen Sieger aus: die Handball-Herren der HSG Elbvororte.

„Da ist das Ding“, die Stimme von Vereinspräsident Prange überschlug sich und übertönte am Dienstagabend fast den ersehnten Schlusspfiff in Blankenese. Nach 60 Minuten Pokalfight hatte die HSG Elbvororte, der auch der Wedeler TSV angehört, zwar nicht „das Ding“, es war erst die zweite Runde des Hamburger Pokals, aber einen sensationellen Sieg erkämpft. Die HSG Elbvororte schlug den haushohen Favoriten aus Aumühle mit 28:27.

Nach einem Freilos in der ersten Pokalrunde zog die HSG Elbvorte für die zweite Runde den TuS Aumühle-Wohltorf aus der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Die Mannschaft aus dem Sachsenwald steht dort zwar im Tabellenkeller, aber zwei Ligen Unterschied sind im Handball Welten und eine „Pokalsensation“ eine absolute Überraschung. Die HSG Elbvororte wurde durch das Trainergespann Köhnken/Middeldorf entsprechend vorbereitet. Die Spieler sollten Spaß haben, unbeeindruckt aufspielen und sich auf eine stabile Abwehr konzentrieren. Dass ihre Spieler dieser Anweisung folgten und direkt 3:0 in Führung gingen, damit rechnete wohl auch das Trainergespann nicht. Die favorisierten Gäste glichen dann mit dem 4:4 aus, aber es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Die HSG Elbvororte kämpfte besonders in der Abwehr bis zu Erschöpfung und die Gäste haderten mit ihrer Chancenauswertung. 14:12 zeigte die Anzeigentafel zur Halbzeit.

Bis ungefähr 15 Minuten vor Schluss konnte die HSG ihre Führung behaupten, dann drehte der Oberligist aus Aumühle das Spiel. 23:26 und noch zehn Minuten auf der Hallenuhr. So nah an der Sensation wollten sich die Elbvororte aber nicht geschlagen geben. Drei Zeitstrafen für die Gäste und ein letztes Aufbäumen der HSG drehten die Partie erneut – und die Sensation war perfekt.

 28:27 für die Spielgemeinschaft aus dem Hamburger Westen und ein Lob von Co-Trainer Achim Middeldorf: „Wir wussten, dass wir nur über eine stabile Deckung eine Chance haben. Das haben die Jungs vorbildlich umgesetzt.“(Moritz Ekberg / HSG Elbvororte)

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