Köln war zu stark

Pro B-Team des SC Rist unterlag in der Domstadt

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Einer des besten: Linus Hoffmann. Foto: Manningeaux
Einer des besten: Linus Hoffmann. Foto: Manningeaux

Die Zuversicht in Benka Barloschkys Stimme ist unüberhörbar. Und es klingt weder im O-Ton noch zwischen den Zeilen nach Zweckoptimismus, wenn er nach einer hohen Niederlage wie dem 67:98 bei den RheinStars Köln betont: „Ich habe das extra nach dem Spiel noch mal gesagt: Ich bin total positiv und habe viel Vertrauen in die Mannschaft. Wir werden besser und werden die Spiele irgendwann auch gewinnen. Wie haben immer die Devise: 24 Stunden haben wir für das Spiel, um es zu verarbeiten – im positiven wie im negativen Sinne. Und dann sind wir damit durch und machen weiter und werden besser. Ich habe da viel Vertrauen in die Jungs“, sagte der Trainer des SC Rist, der vor dem Spiel einen weiteren Verletzten hatte beklagen müssen: Moritz Kröger erlitt im Training eine Kapselverletzung im Zeh.

Die Rister gerieten in Köln im ersten Viertel mit 8:28 in Rückstand, was unter anderem daran lag, dass die Feldwurfquote bis dahin nur bei 30 Prozent lag und die Kölner bei den Rebounds die Nase deutlich vorne hatten. Doch die Barloschky-Jungs verkürzten, drückten den Rückstand auf 22:33. Die Gastgeber legten im zweiten Abschnitt einen 8:0-Lauf hin und vergrößerten den Abstand wieder – dieser hatte bis zur Halbzeit (31:52) die 20-Punkte-Marke nicht nur erreicht, sondern überschritten. Zu kratzen vermochten die Rister an der Führung der Kölner nie, die Mannschaft von Trainer Johannes Strasser blieb vorn, und zwar mit einem stets zweistelligen Vorsprung.

Aus der Partie gegen die sehr körperbetont zur Tat schreitenden Kölner habe seine junge Mannschaft viel Lehrreiches mitnehmen können, so Barloschky. Als da wäre: „Welche Physis man braucht, um auf dem Level spielen zu können. Und die Schnelligkeit, dass man sich nicht diese Pausen in der Defense nehmen kann“, erläuterte der Rist-Trainer. Die Kölner hatten mit ihrer Leistung Eindruck hinterlassen: „Das ist auf jeden Fall die beste Mannschaft, die ich bisher gesehen habe, im Sinne von Aggressivität in der Defense, wie ausgewogen die sind. Sie spielen Teambasketball auf beiden Seiten. Das war heute eine sehr gute Mannschaft, gegen die wir gespielt haben. Wir haben uns vorgenommen, 40 Minuten Energie zu geben, egal in welcher Besetzung, und immer weiterzuspielen, positiv zu sein. Und das haben die Jungs wirklich sehr, sehr gut gemacht. Ich bin überhaupt nicht sauer. Ich finde, wir haben gut dagegengehalten, gekämpft, haben uns leider an manchen Stellen nicht selber belohnt“, lobte Barloschky Gegner und eigene Mannschaft.

Am kommenden Wochenende empfangen die Rister den SSV Lokomotive Bernau in der Steinberghalle. Die Partie wurde auf Sonntag (29. November, 15 Uhr) verlegt. Zu sehen ist die Begegnung gegen eine Gebühr von 5 Euro auf sportdeutschland.tv: https://sportdeutschland.tv/basketball/prob-nord-sc-rist-wedel-ssv-lok-bernau

  • SC Rist (Punkte): Rich Igbineweka (18), Adomaitis (17), Schmedes (12), Hoffmann (11), Möller (4), Blessing, Jentz (je 2), Schrader (1), Paukste.

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