Rist-Korbjäger erkämpfen sich Sieg in Quakenbrück

Die Mannschaft von Trainer Michael Claxton gewinnt am 20. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB gegen die Artland Dragons Quakenbrück mit 68:56. Am kommenden Sonntag muss im Heimspiel ebenfalls gepunktet werden.

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Rist-Riese Aurimas Adomaitis packte kräftig zu.
Rist-Riese Aurimas Adomaitis packte kräftig zu.

Die Herren des SC Rist Wedel beenden eine drei Partien andauernde sieglose Zeit und gewinnen als Tabellenschlusslicht bei den Artland Dragons Quakenbrück 68:56 (31:25). Damit klettert das Team in der Nordstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB immerhin auf den elften Tabellenrang. "Vor allem unsere Abwehrarbeit war gut. Wir haben heute um unser Leben gekämpft und wurden mit zwei Punkten belohnt, die wir sehr gut gebrauchen können. Diesen Sieg werden wir kurz genießen und dann wieder zurück an die Arbeit gehen", kommentierte Trainer Michael Claxton.

Wie schon bei der Niederlage gegen Itzehoe setzte er auf die erste Fünf aus Isaac Gordon, Abdulai Abaker, Janis Stielow, Helge Baues und Aurimas Adomaitis. Mit zwei erfolgreichen Dreiern begannen die Quakenbrücker, ehe die Wedeler durch drei Korbleger von Baues, Adomaitis und Abaker ausgleichen konnte. Der SC Rist blieb am Drücker und entschied den ersten Spielabschnitt knapp für sich (13:11).

Im zweiten Viertel vergrößerten die Rister den Vorsprung auf zwischenzeitlich sechs Zähler und hielten diesen auch bis zur Halbzeit. Die Dragons drückten in den ersten 20 Spielminuten 18 Mal von der Dreierlinie ab, trafen davon aber nur drei Versuche, auch weil der SC Rist konsequent verteidigte. Auch unter den Brettern dominierten die Rister und holten 26 Rebounds, Quakenbrück sechs weniger.

Die sechs folgenden Wedeler Punkte des dritten Viertels erzielte Fabian Strauß. Es stand 37:28 aus Sicht der Gäste. Der SC Rist schaffte es, den Vorsprung konstant zu halten. Auch die Dreier fielen solide. Hirschberg steuerte den dritten erfolgreichen seiner Mannschaft in diesem Viertel bei - 49:41. Die Wedeler blieben konzentriert und hatten ein Polster von sieben Zählern für die letzten zehn Minuten.

Doch anders als sonst häufiger in dieser Spielzeit gönnten sich die Rister keine leistungstechnische Auszeit mehr und hielten Quakenbrück in Schach. Unter anderem zwei Stielow-Dreier ließen knappe fünf Minuten vor dem Ende ein 58:46 auf der Anzeigentafel erscheinen. Der Auswärtssieg geriet nicht mehr in Gefahr. "Die Einstellung war gut. Wir waren stets aggressiv und angriffslustig. Es war eine unserer konstantesten Leistungen in dieser Saison", so Claxton. Am Sonntag, 28. Februar, bekommen es die Rister in der Steinberghalle am 21. Spieltag der Punktrunde mit dem Neunten RSV Eintracht 1949 Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf zu tun (17 Uhr). Neues Selbstvertrauen ist getankt. "Wir müssen gewinnen. Gerade am Steinberg", sagte der Amerikaner.

Viertelergebnisse (aus Wedeler Sicht): 13:11, 18:14, 19:18, 18:13

SC Rist (Punkte): Aurimas Adomaitis (15), Helge Baues (12), Isaac Gordon (10), Jens Hirschberg (9), Janis Stielow (8), Fabian Strauß (6), Louis Olinde (4), Abdulai Abaker, Paul Owusu (je 2), Jack Fritsche, Alexander Pimentel. (SC Rist / 20. 02. 2016)

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