SC Rist: Die ersten Punkte sind im Kasten

Ein gutes Stück Nervosität und kräftige Anspannung waren im ersten Saisonspiel dabei, doch am Ende zählte für die Herren des SC Rist das, was sich in Zahlen ausdrücken ließ. Mit 76:73 besiegten sie die Baskets Juniors Oldenburg.

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Emil Marshall im Vorwärtsgang - Risters go! Beim Saisonauftakt spielten die Wedeler dynamisch, doch die Leistungsgrenze ist noch lange nicht erreicht. Foto: Claus Bergmann
Emil Marshall im Vorwärtsgang - Risters go! Beim Saisonauftakt spielten die Wedeler dynamisch, doch die Leistungsgrenze ist…

Ein gutes Stück Nervosität und kräftige Anspannung waren im ersten Saisonspiel dabei, doch am Ende zählte für die Herren des SC Rist das, was sich in Zahlen ausdrücken ließ. Mit 76:73 besiegten sie die Baskets Juniors Oldenburg in der Steinberghalle und fuhren somit den ersten Sieg ein.

„Wir waren weit, weit weg von unserer Leistungsgrenze, deswegen bin ich sehr positiv nach dem Spiel, weil ich mir sage: Wir waren nicht mal besonders gut heute, haben es aber trotzdem geschafft, das Spiel zu gewinnen. Wir werden jeden Tag nur besser werden. Ich hoffe, dass das auch einen Knoten löst, wenn man so ein Spiel gewinnt. Ich habe den Spielern gesagt, dass ich stolz bin und mich freue. Im Sport und im Profibereich ist es ganz wichtig, Erfolge zu feiern. Wir trainieren ja, um Spiele zu gewinnen. Letzten Endes haben wir ein Spiel gewonnen und das ist das, wofür wir das alle machen“, fasste Trainer Benka Barloschky seine Eindrücke zusammen.

Die Rister gerieten im ersten Viertel mit 6:14 ins Hintertreffen, nach rund fünfeinhalb Minuten nahm Barloschky die erste Auszeit der Saison. In den folgenden Minuten kämpfte man sich Stück für Stück wieder heran und lag am Ende des Anfangsabschnitt wieder fast gleichauf. Insbesondere im Vorwärtsgang wollte bei den Ristern der Knoten noch nicht platzen. Eine Trefferquote von 27 Prozent in der ersten Spielhälfte war noch nicht das Gelbe vom Ei. Der Halbzeitstand von 34:34 drückte es aus: Ein Offensivspektakel bekamen die Zuschauer am Steinberg bislang nicht geboten.

Nach dem Seitenwechsel lagen die Vorteile auf Wedeler Seite, insbesondere Oldenburgs Hendrik Drescher hielt dagegen und seine Mannschaft damit im Rennen. Abschütteln ließen sich die Niedersachsen nicht. 26 Zähler im dritten Viertel zeigten aber deutlich: Offensiv lief es nun besser. Das lag auch an den Worten, die Barloschky in seiner Halbzeitansprache gewählt hatte: „Wir haben die Jungs daran erinnert, dass wir einen Plan haben und dass sie einfach spielen und nicht so viel nachdenken sollen. Die Jungs können alle spielen, die Frage ist nur: Trauen sie sich das auch?“, so der Trainer, der seinen Schützlingen mit ermunterndem Zureden die Zögerlichkeit nahm.

Ein 8:0-Lauf der Oldenburger Mitte des Schlussabschnitts stellte jedoch wieder Gleichstand her. Daran änderte sich bis zur Endphase kaum etwas. Der SC Rist war zwar meist leicht vorn, die Gäste aber hatten nach wie vor alle Möglichkeiten auf der Hand. Eine Minute vor Schluss hieß es 72:70 für Wedel. Ein Dreier von Maksim Gorbachov brachte dann Oldenburg in Front. Jalen Ross antwortete dreifach an der Freiwurflinie: Jetzt hatte wieder Gelb-Grün die Nase vorn und dabei blieb es. „Ich glaube, dass wir in den entscheidenden Momenten gut verteidigt haben. Wir hatten auch ein bisschen Dusel, dass die Oldenburger auch eine Menge Freiwürfe haben liegen lassen. Aber eigentlich haben wir uns den Sieg am Anfang des dritten Viertels erarbeitet“, so Barloschky.

Am kommenden Sonnabend (28. September) treffen die Rister auswärts in Bochum auf mehrere alte Bekannte, nämlich Felix Banobre, Marius Behr, Mario Blessing und Lars Kamp.

  • Viertelergebnisse: 19:20, 15:14, 25:19, 17:20
  • SC Rist (Punkte): Ross (18), Hollatz (15), Jelovcic (10), Angerer, Schmedes (je 9), Adomaitis (8), Jentz (3), Marshall, Weilguny (je 2), Kröger, Lübken. (Moritz Korff/SC Rist/ 24.9.2019)

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