SC Rist: Gegen Speyer vorgelegt

In der ProB-Achtelfinalserie zwischen dem SC Rist Wedel und den Ahorn Camp BIS Baskets Speyer steht es 1:0. Das erste Duell endete in der Steinberghalle mit einem 87:80-Sieg der Rister.

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Wieder dabei: Jacob Hollatz. Foto: Manningeaux
Wieder dabei: Jacob Hollatz. Foto: Manningeaux

„Es war und ist eine 50:50-Serie. Wir haben heute am Ende ein bisschen mehr im Tank gehabt und haben das letzte Viertel defensiv sehr gut gestaltet, Speyer bei zwölf Punkten gehalten. Das war ausschlaggebend“, so Rist-Trainer Stephan Blode.

Er konnte auf die Dienste von Jacob Hollatz zurückgreifen, der sich kurzfristig einsatzbereit meldete, nachdem sein Einsatz im Verlauf der vorangegangenen Woche noch ausgeschlossen schien. Hollatz stand 22 Minuten auf dem Feld. „22 Minuten war die absolute Obergrenze. Er ist noch nicht wieder bei 100 Prozent, das hat man gesehen“, so der Trainer.

Das erste Viertel war angriffslastig. 50 Punkte fielen insgesamt, gleich verteilt auf beiden Seiten. Ein 9:0-Lauf der Gäste kurz vor der Halbzeit war die Grundlage des Wedeler Rückstands (41:48) nach 20 Spielminuten. Erschwert wurde die Aufgabe durch die Tatsache, dass Yngve Jentz und Jordan Walker zu diesem Zeitpunkt bereits drei Fouls begangen hatten. Speyer hatte auch bis zum Ende des dritten Abschnitts durchgehend die Nase vorn, die Rister aber blieben dran, hatten stets Tuchfühlung.

Zwei Dreier von Hendrik Drescher und ein Korbleger von Linus Hoffmann zu Beginn des Schlussviertels verpassten dem Geschehen die Wende zugunsten des SC Rist – noch wichtiger war die nun verbesserte Verteidigungsarbeit. DJ Woodmore und Kelvin Omojola brachten Speyer zurück: 77:76 aus Sicht der Gäste bei zwei Minuten Restzeit. Hoffmann gab die Wedeler Antwort, versenkte einen Korbleger trotz Foul und ließ sich auch anschließend an der Freiwurflinie nicht beirren. Damit gab der Flügelspieler die Vorlage für die übrige Endphase, in der die Rister mehrmals beim Standwurf ohne Gegenspieler gefordert waren, diese Übung gut bewältigten und damit den Sieg einfuhren.

Am kommenden Sonnabend (9. April, 19:00 Uhr) hat Speyer Heimrecht. Steht es nach dieser Begegnung 1:1, findet Ostersonntag (17. April, 17:00 Uhr) ein Entscheidungsspiel in der Steinberghalle statt, dessen Sieger ins Viertelfinale einzieht. Blode nahm aus dem ersten Vergleich mit, „dass wir 40 Minuten defensiv besser werden müssen, weil wir in der ersten Halbzeit wirklich defensiv nicht gut waren. Wir müssen da an der Abstimmung arbeiten“, sagte er.

SC Rist (Punkte): Drescher (25), Walker (22), Hoffmann (15), Jelic (8), Jentz, Schrader (je 5), Adomaitis (4), Hollatz (3), Kröger, Kuku, Paukste, Sredojevic. (Moritz Korff, 4.4.2022=

 

Letzte Änderung: 04.04.2022

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