Sechster Platz für Leon Rohde

Wedeler Radfahrer stellte bei Olympischen Spielen deutschen Rekord auf

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Lieferte auch in Tokio eine tolle Leistung ab: Leon Rohde.

Der deutsche Bahnvierer der Männer mit dem Wedeler Leon Rohde hat bei den Olympischen Spielen in Tokio den sechsten Platz belegt. Olympiasieger wurde Italien mit neuer Weltrekordzeit von 3:42,032 Minuten.

Im Lauf um Platz fünf trafen die Deutschen, die im Endlauf für Theo Reinhardt Roger Kluge eingewechselt hatten auf Kanada. Diese erwiesen sich in 3:46,324 Minuten jedoch zu stark für Kluge, Felix Groß, Leon Rohde und Domenic Weinstein, die sich in 3:50,023 Minuten um rund vier Sekunden geschlagen geben mussten und damit Sechste wurde. «Wir sind mit der gleichen Taktik wie gestern reingegangen, haben Roger gegen Theo ausgetauscht, weil er sich etwas müde fühlte. Wir sind das erste Mal in dieser Konstellation gefahren, von daher sind wir sehr zufrieden mit der Zeit, mit dem Lauf. Darauf lässt sich aufbauen», so Groß.

In einem Vorlauf hatten Felix Groß, Theo Reinhardt, Leon Rohde und Domenic Weinstein einen neuen deutschen Rekord aufgestellt, indem sie die 4000 Meter in 3:48,861 Minuten zurücklegten und damit ihre bisherige Bestmarke um rund anderthalb Sekunden verbesserten. Deshalb ist Leon Rohde auch nicht traurig. "Der deutsche Rekord war gut. Für mich ist mit dem Start hier schon ein Traum in Erfüllung gegangen", sagte er. Er werde als Ersatzfahrer für das Madison noch in Japan bleiben und danach wieder in Hamburg sein - und bestimmt auch in Wedel zur Feier mit der Familie. (Bund deutscher Radfahrer, Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 4.8.2021)

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