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Alte Steine recycelt

Richtfest von Mehrfamilienhaus von Rehder Wohungsbau

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Der Richtkranz schwebt über dem neuen Gebäude.
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Der Richtkranz schwebt über dem neuen Gebäude.
Zimmerer-Geselle Lennard Schindler hielt die Rede - und trank natürlich auch ein paar traditionelle Schlucke auf Bauherren, Handwerker und künftige Bewohner.
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Zimmerer-Geselle Lennard Schindler hielt die Rede - und trank natürlich auch ein paar traditionelle Schlucke auf Bauherren,…
Strahlende Gesichter bei Stephan (von links) und Joachim Rehder sowie Architekt Nicolas Willms, Sparkassenvorstand Marc Cybulski und Holms Bürgermeister Uwe Hüttner.
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Strahlende Gesichter bei Stephan (von links) und Joachim Rehder sowie Architekt Nicolas Willms, Sparkassenvorstand Marc…
Die Realität wird dem Plan der W2A-Architekten immer ähnlicher.
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Die Realität wird dem Plan der W2A-Architekten immer ähnlicher.

Lange hatten das Wedeler Unternehmen Rehder Wohnungsbau und die Verantwortlichen aus der Nachbargemeinde Holm gerungen, wie die Fläche mit einem 120 Jahre alten Bauernhof in der Ortsmitte  gestaltet werden solle. Mehrere Jahre mit heißen Diskussionen zwischen Investor und Politik und Verwaltung waren ins Land gegangen, um ein möglichst stimmiges Gebäude-Ensemble zu errichten. Jetzt wurde Richtfest gefeiert.

Coronabedingt war nur ein kleiner Kreis anwesend, selbstverständlich die Handwerker, die Bauherren Stephan und Joachim Rehder, Bürgermeister Uwe Hüttner und eine Reihe von Kommunlpolitikern und Kommunalpolitikerinnen, Architekt Nicolas Willms  sowie Marc Cybulski, Vorstandvorsitzender der Stadtsparkasse Wedel. Mieter der insgesamt 25 Wohnungen sowie vier Doppelhaushälften gab es noch nicht. Wer Interesse hat, melde sich bei vermietung(at)rehder-wohnungsbau.de.

Die Gebäude sind in Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen in Größen von 55 bis 110 Quadratmetern aufgeteilt, deren Mietpreis um die elf euro po Quadratmeter betragen wird. Die Immobilien besitzen zwar den aktuellen KFW-15-Energiestandard und auch eine Tiefgarage mit 24 Stellplätzen, wirken aber kuschelig-antik von der Gestaltung her; dörflich eben. Daran haben nicht nur die Verblendsteine im Retro-Design ihren Anteil, vielmehr wurde sogar das alte Wohnhaus des Bauerngehöfts originalgetreu wiederaufgebaut - und zwar mit den 120 Jahre alten Backsteinen. Sie waren von den Maurern sorgfälig gesichtet und gesäubert worden - ein Heidenaufwand! Aber nicht nur die Bauherren, sondern auch Bürgermeister Uwe Hüttner war mit dem Ergebnis zufrieden: "Da wurde viel Herzblut hineingesteckt."

Grund genug, auf das Richtfest des Baus anzustoßen, der im April kommenden Jahres bezugsfertig sein soll. Grillwürstchen und Kartoffelsalat gab's auch - und der anwesende Dorfpolizist Thorsten Ibs wachte darüber, dass sich beim Feiern niemand zu nahe kam. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH26.9.2020)     

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