"Bee Industries" - eim ganz besonderes Start up-Unternehmen

Schüler-Firma an der Gebrüder-Humboldt-Schule macht Geschäft mit nachhaltigen Produkten

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Jung, dynamisch, erfolgreich: Die 10 b gründete "Bee Industries".
Jung, dynamisch, erfolgreich: Die 10 b gründete "Bee Industries"., Jung, dynamisch, erfolgreich: Die 10 b gründete "Bee…

Non vitae sed scholae discimus („Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“) erkannte schon der römische Philosoph Seneca. An der Gebrüder-Humboldt-Schule erfüllt die Klasse 9 b diesen Anspruch auf eine besondere Weise. Sie gründete die Schülerfirma "Bee Industries" und übt mit ihr neben dem üblichen Unterricht, wie Wirtschaft und Unternehmen funktionieren. Die Idee: Mit nachhaltigen Produkten Geschäfte machen.

Mit viel Elan und Begeisterung und mit Unterstützung der Junior-Schülerfirmen-Initiative gingen die Jugendlichen und ihr Lehrer Joris Kruse ans Werk. Sie konzipierten zwei Produktlinien. Zum einen Wachstücher für den Haushalt, zum anderen Windlichter aus alten Transport-Paletten. "Wir wollten etwas Nachhaltiges produzieren, was sonst noch nicht so viele machen", sagten die Schülerinnen und Schüler.

Mit Bienenwachstüchern lassen sich Speisen abdecken und frischhalten und Zellophan- und Alufolie sparen, Bienenwachstuch-Beutel sind fürs Brot und Brötchen einkaufen und frisch halten. Die Schüler einigten sich auf Größen, Design, Preise und wer sie wie herstell - und legten los. Bien enwachs besorgten sie sich von einem Imker in Hetlingen, Jojoba-Öl und Kiefernharz und natürlich Baumwoll-Stoffe waren auch rasch besorgt. Kleine Frischhalte-Tücher gibt es ab vier Euro, große Brotbeutel kosten bis zu 15 Euro und auf dem weihnachtsmarkt am Roland wurde kräftig verkauft. Rund 1000 Euro Umsatz wurde gemacht - die Abrechnung der Steuern übernimmt die Schüler-Firmeninitiative.

Im anderen Bereich ist das Pilot-Produkt fertiggestellt: eine rustikale Wind-Leuchte aus einer Transportpalette. Das Holz ist eine Spende eines Industrieunternehmens, die leeren Weinflaschen, die die Kerze umhüllen stammen gratis vom Restaurant "Wassermühle". Im Technik-Raum basteleten die Jugendlichen das Unikat zusammen. Jetzt wird diskutiert, wie das Design verändert werden muss. Parallel dazu recherchiert ein Team, welche Möbel sich denn sonst noch so aus Paletten montieren lassen.

Marketing und Vertrieb sind weitere Aufgabenfelder. Bislang ist die Firma nur übner Bee.Industries(at)gmx.de  zu erreichen sowie unter Instagram bee.industries und eine Webseite  geht demnächst online. Es könnte zwar noch ein Weilchen dauern, bis Bee Industries die Größe von - sagen wir mal - einem schwedischen Möbelhaus erreicht haben wird, aber an Fleiß, Kreativität und gutem Betriebsklima wird die Sache bestimmt nicht scheitern. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 30.12.2019)     

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