Bester Vermieter Deutschlands: Die Adlershorst Baugenossenschaft

Hohe Zufriedenheit der Mieter, beständiger Neubau- und Sanierungsprozess, großer Anteil an öffentlich gefördertem Wohnraum

in Wirtschaft & Branchen, Top-News

Zu sehen ist ein viergeschossiger Neubaublock, rot geklinbkert rechts und links des rechteckigen Gebäudekörpers. In der Mitte dominiert die weiß  verputzte Wand mit sechs großen Balkons und zwei Terrassen.
1/3
Am Galgenberg 82 und 82a sind 22 frei finanzierte Wohnungen am 1. Mai 2020 vergeben worden. Investitionssumme 4,5 Millionen Euro. Fotos: Adlershorst
ZTu sehen ist ein dreigeschossige Wohnanlage plus Kellergeschoss, das zum Teil über der Erde liegt. Das Gebäude ist rot geklinkert und im obersten Stock weiß verputzt. Davor steht ein Baugerüst.
2/3
Im Kronskamp und an der Heinrich-Schacht-Straße werden 42 Wohnungen für 1,2 Millionen Euro modernisiert.
Zwei Männer stehen lächelnd vor einer Holzwand, der eine hat lässig die Hände in die Taschen gesteckt, der andere verschränkt die Arme.
3/3
Sie lenken die Geschicke der Baugenossenschaft Adlershorst: die Vorstände Uwe Wirries (l.) und Hendrik Pieper.

Sie gehört nicht zu den größten Wohnungsunternehmen in Norddeutschland, aber sie zählt in vielen Kategorien zu den besten. Die Rede ist von der 1948 in Harksheide (heute Norderstedt) gegründeten Baugenossenschaft Adlershorst. Was mit fünf Doppelhäusern "Am wilden Moor" begann, ist jetzt auf weit über 5000 Wohnungen in Schleswig-Holstein und Hamburg gewachsen. Aus den 16 Gründungsmitgliedern sind mittlerweile gut 9000 geworden.

Ein starkes Standbein hat die Adlershorst in Wedel aufgebaut. Ein Sechstel der Wohnungen steht in der Rolandstadt. Dort zeigt sich auch genau das, was das Geschäft der Baugenossenschaft in jüngster Vergangenheit geprägt hat: Abriss dort, wo gar nichts mehr geht, und an der Stelle neu bauen - zuletzt am Galgenberg, aber auch energetische Sanierung und Modernisierung im Altbestand wie zurzeit im Wohnquartier am Kronskamp/Ecke Heinrich-Schacht-Straße für 1,2 Millionen Euro umgesetzt wird.

Wenn das Projekt in Wedel in wenigen Wochen beendet wird, ist das gesamte Modernisierungsprogramm der Baugenossenschaft fast abgeschlossen. Neubaupläne haben die Vorstände Uwe Wirries und Hendrik Pieper, die vor Kurzem die Bilanz für das Haushaltsjahr 2020 der Vertreterversammlung vorstellten viele. Zu den spannendsten gehört sicherlich ein generationsübergreifendes Projekt in Norderstedt, wo Senioren in betreuten Wohnungen und junge Familien direkt daneben mit integrierter Kindertagesstätte und Krippe gemeinsam leben werden.

Die Bewohnerinnen und Bewohner sind von der Adlershorst total überzeugt und würden sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Bei der Umfrage, die ein schwedisches Unternehmen vor Kurzem auswertete, landete die Baugenossenschaft in fünf von sieben Kategorien in den Top 3. Drei Kundenkristalle und damit jeweils den Spitzenplatz gab es für Service, Image und den besten Neubauprozess.

So soll es bleiben, haben sich die Vorstände Uwe Wirries und Hendrik Pieper vorgenommen. Wichtig ist ihnen, die soziale Grundausrichtung der Genossenschaft beizubehalten. Mit einem Anteil von gut 27 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum liegt die Adlershorst in Norddeutschland weit über dem Durchschnitt des Anteils aller Wohnungsunternehmen (18 Prozent). Uwe Wirries erläutert: "Das liegt daran, dass wir freiwillig die Bindung für viele Wohnungen um 15 Jahre verlängert haben." Aber auch alle anderen Wohnungen sollen für die Mitglieder der Genossenschaft erschwinglich bleiben - so wie es die 16 Gründer der Stiftung Adlershorst vor 73 Jahren festgeschrieben haben.  (Michael Rahn, kommunikateam GmbH, 26.6.2021)

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von..