Bienen im Gewerbegebiet

Unternehmen TWK stellt Imker Gerold Knaack Platz für seine fleißigen Flieger zur Verfügung

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Vier für Bienen: Imker Gerold Knaack (von links) mit Dr. Felix Streinebach, Axel Peters und Matthias Kraemer von TWK.
Vier für Bienen: Imker Gerold Knaack (von links) mit Dr. Felix Streinebach, Axel Peters und Matthias Kraemer von TWK.

Dass das Unternehmen TWK bereits mit seinen Produkten nachhaltige Technologie fördert, zeigt sich schon an den gesprayten Windrad-Landschaften auf Lagercontainern auf dem Gelände am Marienhof. Der Hersteller von elektronischen Bauteilen hat jetzt aber ein weiteres Projekt realisiert, das zwar nicht unmittelbar mit der Fertigung, wohl aber mit Ökologie zu tun hat. Fünf Bienenvölker haben auf dem Betriebsgelände ein neues Zuhause gefunden.

"Wir haben den Platz und wollen Bienen ein gutes Umfeld bieten", sagten Dr. Felix Steinebach, einer der Geschäftsführer der Firma, und Prokurist Matthias Kraemer. Deshalb nahm Mitarbeiter Axel Peters Kontakt zu Imker Gerold Knaack auf. Denn Imker haben es oft nicht leicht, gute Standplätze für ihre Wabencontainer zu finden. In Wohngebieten ist es immer heikel, außerdem muss für Maja und ihre Freundinnen auch immer viel zu futtern in der Nähe sein. Das TWK-Gelände ist prächtig geeignet: etwas abseits von der Wohnbebauung und dicht genug an Baumschulen, Spargelfeldern und Schrebergärten. Und darüberhinaus ist es unter Aufsicht, was bei Plätzen in der freien Natur nur selten der Fall ist.

Deshalb entwickeln sich die Völker des Imkers hervorragend. Axel Peters, TWK-Projektleiter "Bienen", ist dem Imker dankbar, dass er sich die Mühe macht, von Uetersen aus die Idee des Betriebs umzusetzen. Im Sommer schaut Gerold Knaack ein Mal pro Woche vorbei, derzeit reichen Besuche alle zwei bis drei Wochen aus. Das Ergebnis: rund 25 Kilogramm Honig pro Jahr. Als Dankeschön spendiert der Imker Honig für die 75 köpfige Belegschaft.

Übrigens: Das ist nicht die einzige "süße Sache", die TWK in diesem Jahr widerfährt. Mindestens so gut schmecken wie der Honig dürfte dem TWK-Team die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Firma. Corona hat hier keine Kollateralschäden angerichtet. Im Gegenteil: Der Umsatz ist nach Angaben der Geschäftsführung gut, sogar ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr ist zu verzeichnen. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 22.9.2020)

 

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