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Brandgefahr durch Lithium-Ionen-Akkus

Brandkasse Nord veröffentlicht Schadenverhütungsfilme und umfangreiches Infomaterial

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Axel Giebler rät zur Vorsicht mit den Akkus.

In vielen Bereichen des täglichen Lebens werden ganz selbstverständlich akkubetriebene Geräte genutzt. Ob Smartphone, Notebook, Elektrofahrrad oder Heckenschere: Die Energie für den Betrieb der Geräte kommt in der Regel aus einem Lithium-Ionen-Akku. Vorteil dieser sogenannten Lithiumtechnologie ist eine hohe Leistung und somit Energiedichte. „Leider ist jedoch mit der zunehmenden Verbreitung dieser Lithium-Ionen-Akkus auch die Anzahl der Brände gestiegen“, so Axel Giebler, Wedeler Agenturinhaber der Provinzial Nord Brandkasse. Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. in Kiel (IFS) stellte in einer Auswertung seiner Datenbank mit rund 16.000 untersuchten Brandursachen einen deutlichen Anstieg der Brände mit Beteiligung der Lithium-Ionen-Akkus fest.

Um Nutzerinnen und Nutzer akkubetriebener Geräte für diese Gefahr zu sensibilisieren, hat das IFS in seinem Brandversuchsraum drei Szenarien nachgestellt, die zeigen was passieren kann, wenn in Geräten verbaute Akkus thermisch Durchgehen. So wird dieser sich selbst verstärkende Prozess genannt. Die Protagonisten der Schadenverhütungsfilme sind neben einem Notebook, eine E-Zigarette und ein akkubetriebenes Skateboard, auch Hoverboard genannt. „Darüber hinaus unterstützen wir diese Aktion mit Broschüren und weiteren Informationsmaterialien“, beschreibt Axel Giebler.
 
„Eindrucksvoll ist in den knapp zweiminütigen Spots erkennbar, wie ein Akku in Sekundenschnelle in einer heftigen Reaktion in Flammen aufgeht und sofort brennbares Material in der Umgebung und danach den gesamten Raum entzündet“, beschreibt Axel Giebler. Zu diesen Bränden kann es durch technische Mängel, wie beispielsweise Produktionsfehler, kommen. Aber auch ein unsachgemäßer Umgang, wie beispielsweise die Verwendung eines falschen Ladegerätes, kann zu einem Brand führen. Zudem sollten Nutzerinnen und Nutzer unbedingt auf die empfohlene Umgebungstemperatur der Geräte achten. Das betrifft zum Beispiel das Lagern von Handys oder Tablets bei sommerlichen Temperaturen im Inneren eines Autos. Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Defekt, kann die im Akku gespeicherte Energie unkontrolliert in Form von Hitze freigesetzt werden. „Mit den kurzen Videoclips des IFS und unserem ergänzenden Infomaterial, möchten wir möglichst vielen Menschen den richtigen Umgang mit akkubetriebenen Geräten näherbringen und auf mögliche Gefahren aufmerksam machen“, so Giebler.

Ausführliches Infomaterial zu diesem Thema gibt es unter:

www.provinzial.de/brandschutz > Brandgefahr Lithium-Akkus

und über das IFS
www.ifs-ev.org/lithium-akkus

(Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 28, 8. 2020)

 

Mit freundlicher Unterstützung von..