Corona: Neu im Diagnostik Portfolio der medac GmbH

Wedeler Unternehmen hilft beim Kampf gegen die Pandemie

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Kleine Fläschchen - große Gewissheit: das neue Test-Kit von medac.
Kleine Fläschchen - große Gewissheit: das neue Test-Kit von medac.

Um die Pandemie zu bekämpfen und Risikogruppen zu schützen, besteht nicht nur die Notwendigkeit nach einem sicheren Impfstoff, sondern auch die Frage nach dessen Verteilung und ob durch eine durchgestandene SARS-CoV-2-Infektion oder nach Impfstoffgabe neutralisierende Antikörper gebildet wurden. Das Wedeler Pharmaunernehmen medac teilte mit: "Der Nachweis der inhibitorischen Wirkung dieser neutralisierenden Antikörper auf SARS-CoV-2 ist nun durch einen ELISA-Test, den sogeannten Surrogat Virus Neutralisationstest (sVNT) cPass, möglich."

Und weiter erklärten die Pharma-Fachleute: Bisher konnte in medizinischen Laboren routinemäßig nur die Immunreaktion serologisch über eine Antikörperbestimmung auf SARS-CoV-2-IgM, -IgA und -IgG bestimmt werden. Mit den herkömmlichen Antikörpertesten könne jedoch nicht geklärt werden, ob eventuell ein Schutz durch neutralisierende Antikörper vorliegt. Der Nachweis von neutralisierenden Antikörpern, die eine Blockade der Virusbindung an die Zelle verhindern und damit eine Aussage über einen möglichen vorhandenen Schutz vor einer erneuten COVID-19 Erkrankung ermöglichen, sei bislang nur mit dem Plaque-Reduktions-Neutralisationstest (PRNT) unter hohen Kosten und mit Zeitaufwand möglich und somit nicht für den umfangreichen Einsatz in der Bevölkerung zugänglichgewesen

Ab Mitte Januar 2021 stehe in Deutschland und Österreich mit dem cPass ein CE-IVD zertifizierter SARS-CoV-2-Surrogat Virus Neutralisationstest (sVNT) zur Verfügung, der es möglich macht, in einem ELISA-Testformat die inhibitorische Wirkung neutralisierender Antikörper innerhalb kürzester Zeit und in jedem diagnostischen Fachlabor nachzuweisen.

medac-Pressespreher Volker Bahr: "Tagtäglich kommen aufgrund von COVID-19 beunruhigte Patienten in die Arztpraxen: Wann bin ich mit Impfen an der Reihe? Bin ich vielleicht schon immun, weil ich unwissentlich Kontakt zu Infizierten hatte? Muss ich mich bereits jetzt impfen lassen? Ich war schon infiziert, hatte aber nur schwache Krankheitssymptome. Bin ich denn jetzt auf der „sicheren“ Seite? Kann ich den Impferfolg prüfen lassen, da ich zur Risikogruppe zähle und der Impfstoff ja nicht zu 100 Prozent sicher ist? Und viele weitere Patientenfragen, denen sich Ärzte zur Zeit stellen müssen."

Der cPass-Test sei da ein neues Screening-Angebot für die Arztpraxis, der interessierten Patienten mehr Klarheit über ihre aktuelle Situation in der Pandemie geben kann. Der Test kann vorerst nur als IGeL-Leistung abgerechnet werden. Durch das standardisierte Verfahren des cPass-Tests stehe gegebenenfalls bereits nach einer Stunde ein Laborergebnis zur Verfügung. Der Test ist laut Unternehmensangaben unabhängig von der Qualität der Probenentnahme sicher und weist eine hohe Spezifität und Sensitivität auf. Dies wurde in einer Studie mit zwei Kohorten mit jeweils einer PCR-positiven und einer gesunden Gruppe festgestellt. Der PRNT wurde hier als Referenzmethode verwendet. Dabei sei jeweils eine 100% Spezifität und eine Sensitivität von 98% bzw. 98.9% (CI = 95%) gemessen worden.

Volker Bahr: "Der cPass-Test ermöglicht nicht nur schnell und sicher eine Aussage über eine überstandene Infektion und einen möglichen längerfristigen Schutz vor Neuinfektion an COVID-19, sondern bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, den Impferfolg zu bestätigen sowie die Erreichung der Herdenimmunität zu ermitteln." (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH,9.1.2021)

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