Doppeleichen-Neubau: Jetzt geht’s los!

Vorbereitungen für Immobilienprojekt der Stadtsparkasse beginnen im Februar – zu fällende Bäume werden ersetzt

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Modern, ästhetisch, nachhaltig: So wird der Neubau aussehen. Grafik: Fusi & Ammann Architekten
Modern, ästhetisch, nachhaltig: So wird der Neubau aussehen. Grafik: Fusi & Ammann Architekten

Die Verlegung von Versorgungsleitungen ist der Auftakt für das ambitionierte Neubau-Projekt der Stadtsparkasse Wedel an der Doppeleiche. Der Grundstückseigentümer Stadt Wedel hat die Arbeiten beauftragt, die erledigt sein müssen, bevor mit dem Bau des achtgeschossigen Gebäudes begonnen werden kann. Wermutstropfen dabei: Es müssen leider auch Bäume gefällt werden – einige gehören der Stadt, andere der Stadtsparkasse. Marc Cybulski, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse: „Selbstverständlich werden wir Ausgleichspflanzungen organisieren beziehungsweise die vorgeschriebenen Ausgleichssummen an die Stadtkasse überweisen.“

Der Ersatz eines alten, vergleichsweise kleinen Gebäudes, in dem früher lediglich eine Filiale des Geldinstitutes untergebracht war, durch einen Neubau, der vielen Menschen „ein Dach über dem Kopf“ bringen wird, ist ein Meilenstein für die moderne Gestaltung der Bahnhofstraße. „Die Stadtverdichtung wirkt hier als Motor für eine urbane Bereicherung und für eine Neuqualifizierung des modernen Zusammenlebens in einem zentralen und strategischen Ort von Wedel“, beschrieb es der Architekt Professor Paolo Fusi vom Büro Fusi/Ammann.

Bevor es losgehen kann, organisiert die Stadt die Verlegung der vielen Leitungen. Ebenso ist die Umsetzung der auf dem Gelände vorhandenen Anlagen wie eine Netzstation und mehrere Verteilerschränke erforderlich. Insgesamt werden für Strom, Telekomunikation, Fernwärme, der neuen Hausanschlüsse des Gebäudes und der privaten Entwässerungsleitungen der umliegenden Bestandsgebäude in Summe rund anderthalb laufende Kilometer Leitungstrassen hergestellt.  

Einen zweistelligen Millionenbetrag investiert das Geldinstitut in das Projekt. 28 Wohnungen, teils Eigentums-, teils Mietwohnungen – „und zwar für Menschen mit nicht übermäßig hohem Einkommen“ (Marc Cybulski) sowie Gewerbeflächen im Erdgeschoss sollen entstehen. Insgesamt entstehen dort über 2.200 qm Wohnraum, die Wohnungstypen sind dabei zwischen etwa 44 und 153 Quadratmeter groß. Die Gewerbefläche weist eine Größe von über 450 Quadratmetern auf.

Das Bauvorhaben ist großzügig unterkellert und nutzt hierfür annähernd das gesamte Grundstück aus. Im Untergeschoss, erschlossen durch den Treppenhauskern mit Aufzug, befindet sich eine Tiefgarage mit 22 privaten Pkw-Stellplätzen sowie zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten, Technikflächen, Abstellräume für jede Wohneinheit und der Müllraum. Clou der Architekten: Die Tiefgaragenerschließung für Pkw erfolgt über einen Autoaufzug am Tinsdaler Weg und ist in das Gebäude integriert, um die visuelle und akustische Störung möglichst gering zu halten.

Der Architekt erläuterte weiter: „Die Wohnungsgrundrisse bieten an den Außenfassaden Loggien, als geschützte Außenräume. Diese bilden ein „Grünes Zimmer“ als Erweiterung der Wohnbereiche. Einige Wohneinheiten erhalten großzügige Dachterrassen.“ Insgesamt werden die aktuellen Möglichkeiten der Technik bezüglich Dämmung und Nachhaltigkeit ausgeschöpft, so wird das Gebäude dem Kfw 55 Standard entsprechen und mit modernster Technik ausgestaltet.

Vorstandssprecher Marc Cybulski: „Wir freuen uns, mit diesem Neubau einen positiven Beitrag zu einer lebenswerten Stadt beitragen zu können. Besonders wichtig für uns: Mit den Mietwohnungen werden wir Paaren und Familien helfen können, deren Einkommen es ihnen bei der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt nur schwer möglich macht, etwas Passendes zu finden.“ (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 8.2.2021)

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