Ein E-Auto als Sahnehäubchen

Für alle Eigentümer und Mieter im „Marschkieker“-Quartier am Kirchstieg stellt Rehder Wohnungsbau ein Gemeinschafts-Fahrzeug zur Verfügung

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Voller Energie: Carsharing-Experte Carsten Redlich (links) übergibt Stephan Rehder die Code-Karte für den Elektro-Flitzer.
Voller Energie: Carsharing-Experte Carsten Redlich (links) übergibt Stephan Rehder die Code-Karte für den Elektro-Flitzer.,…

Eigentlich will man aus den „Marschkieker“-Wohnungen am Kirchstieg gar nicht mehr weg, weil der Blick über die Marsch so herrlich ist. Aber muss man doch mal fort, kann das nun ganz ökologisch per Elektro-Auto passieren. Rehder Wohnungsbau hat sein Versprechen aus der Planungsphase wahr gemacht und stellt nun den Bewohnerinnen und Bewohnern in Zusammenarbeit mit Cambio Car Sharing ein Fahrzeug zur Verfügung, das gemeinschaftlich genutzt werden kann. Das Angebot gilt nicht allein für die Käufer der Eigentumswohnungen, sondern auch für alle Mieter, die in den Sozialwohnungen der Anlage wohnen. Besonderer Clou: Die Nutzer zahlen im Idealfall keinen Cent für diesen Service.

Insgesamt 40 Parteien dürfen sich einen Renault Zoe als „Nachbarschaftsauto“ teilen. Carsten Redlich aus der Cambio Car-Geschäftsleitung erklärt, wie es funktioniert. Zunächst müssen sich die Interessenten bei seinem Unternehmen anmelden, um eine Chip-Karte zu bekommen, die ihnen den Zugriff aufs Fahrzeug verschafft.

<s>.</s> Wenn man von seiner Tour zurückkommt, muss man nur noch den Stecker in die Dose drücken, damit der nächste Fahrer genug Energie in den Batterien hat. Die Ladeenergie wird übrigens über die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der „Marschkieker“ erzeugt. Voll mit Sonnenenergie aufgeladen hat das „Marschkieker E-Mobil“ dann eine Reichweite von über 300 Kilometern.

Weil Rehder Wohnungsbau das Auto für drei Jahre gebucht hat, entstehen Kosten nur, wenn beim Nutzer etwas schief läuft: beispielsweise bei einem Unfall beziehungsweise, wenn man eine zusätzliche Versicherung abschließen möchte. Ansonsten sind alle Fahrten mit dem Fahrzeug für die Bewohner des „Marschkieker“-Quartiers kostenfrei. Selbst um die Autowäsche muss man sich nicht kümmern.

"In Tiefgaragen stehen zu viele Autos, die nur selten bewegt werden. Viele Bewohner erreichen Ihrer Ziele auch zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV. Dann wird der eigene Wagen nur noch selten genutzt. In diesen Fällen ist ein „Nachbarschafsauto“, mit dem größere Einkäufe, Besorgungen oder Ausflüge unternommen werden, eine wirklich tolle Alternative zum eigenen Auto“, sagt Stephan Rehder, Geschäftsführer von Rehder Wohnungsbau. „Ich bin gespannt, wie das Angebot angenommen wird und ob es nach drei Jahren durch die Bewohner weitergeführt wird“.(Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 20.4.2018)

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