Ein halbes Jahrhundert in kräftigen Farben

Malereibetrieb Naumann feiert 50-jähriges Bestehen

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Tolle Truppe: Die Crew des Malereibetriebs Naumann geht optimistisch auch in die nächsten 50 Jahre.
Tolle Truppe: Die Crew des Malereibetriebs Naumann geht optimistisch auch in die nächsten 50 Jahre.

Während heutzutage viele Handwerksunternehmen oft an Eintagsfliegen erinnern, die kaum gegründet schon wieder vom Markt verschwunden sind, vertrauen die Kundinnen und Kunden auf den Malereibetrieb Naumann seit mittlerweile einem halben Jahrhundert. Die Geheimnisse des Erfolgs: kontinuierlich hohe Qualität der Arbeit, Fairness und Transparenz in der Preisgestaltung und freundlicher, zuverlässiger Umgang mit der Kundschaft. Das musste natürlich gefeiert werden – und war gleichzeitig für Firmengründen Wilfried Naumann der Anlass, den Schlüssel zum Unternehmen – und zum Erfolg! – an seine Tochter Tanja zu übergeben.

Die Anfänge waren klein.  „Es waren ein paar Eimer Farbe, Pinsel und eine Leiter“, erinnert sich Wilfried Naumann lächelnd, „und natürlich Edeltraut!“ Seine Frau stand nämlich seit Beginn für den Papierkram und für die Motivation zur Seite.

Nach ein paar Solo-Jahren in Wohnungen und Häusern kam mit Klaus Westphal der erste Mitarbeiter hinzu – das Unternehmen wuchs, die „Erfolgsgeheimnisse“ sprachen sich herum, die Aufträge wurden größer und größer. Derzeit hat die Firma mit Sitz am Tinsdaler Weg 20 Festangestellte, bei Großaufträgen kommen dann schnell noch mal 20, 30 Zeitarbeitskräfte hinzu.

In den fünf Jahrzehnten wurden so einige Quadratkilometer angestrichen. Spannende Jobs waren dabei wie einst Villen in St. Petersburg, das Domizil vom reichsten Mann Mexikos, Carlos Slim, in Marbella oder auch der Segel-Oldtimer „Rickmer Rickmers“. „Da haben wir auf dem Weg vom Werft-Liegeplatz zur Eröffnung an den Landungsbrücken noch auf den letzten Drücker den Gastronomiebereich malen müssen. Als der damalige Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau zur Einweihung kam, war die Farbe noch feucht“, sagt Wilfried Naumann – aber Beschwerden über bunte Hände und Kleidungsstücke gab es nicht.

Zum reinen Malerbetrieb gesellten sich Anfang der 2000er-Jahre weitere handwerkliche Dienstleistungen. Grund dafür war, dass Mineralölunternehmen und Serviceunternehmen für Tankstellen die Qualität der Naumann-Arbeit zu schätzen wussten. Hunderte von Tankstellen verschiedener Anbieter bundesweit bekamen und bekommen vom Wedeler Unternehmen neue Anstriche, sobald sie anstehen. Der Betrieb absolviert dafür regelmäßig Zertifizierungsverfahren, die korrekte Betriebsabläufe dokumentieren.  In diesem Zusammenhang wurden dann auch andere Arbeiten vom Fliesen bis zum Fensteraustausch angeboten – die Kundschaft aus der Mineralölbranche agierte nach der Devise „Wechsle niemals ein funktionierendes System“ und vertraute auch diesen Service den Wedelern an.

Das wird jetzt auch so weiterlaufen, denn Tanja ersetzt Wilfried – der natürlich weiterhin mit seinem Know-how parat steht – aber Naumann bleibt Naumann.  (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 3.1.2022)

Letzte Änderung: 01.01.2023

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