Anzeige

Endspurt bei der Leitungssanierung

Bauarbeiten der Stadtwerke an der Pinneberger Straße bis Jahresende

in Wirtschaft & Branchen, Top-News, Kaufleutegemeinschaft

Wasser, Strom, Glasfaser – die Stadtwerketechniker optimieren die Netz-Infrastruktur.
Wasser, Strom, Glasfaser – die Stadtwerketechniker optimieren die Netz-Infrastruktur. Foto: Stadtwerke

„Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.“ Wohl jeder, der sich schon mal mit dem Thema „Bauen“ beschäftigt hat, kann dieses geflügelte Wort unterschreiben, weil Unvorhergesehenes auch die sorgfältigsten Planungen durcheinanderwirbeln kann. Diese Erfahrung machen derzeit auch die Stadtwerke bei ihrem großangelegten Projekt der Leitungssanierung an der Pinneberger Straße. Anfang November sollten die Arbeiten eigentlich beendet sein – doch sie sind aufwändiger als angenommen, sodass sich die Fertigstellung noch etwas verzögert.

Insbesondere die gleichzeitige Verlegung von Strom-, Gas-, Wasser- und Glasfaserleitungen erfordert einen hohen Abstimmungs- und Koordinierungsaufwand aller beteiligten Gewerke. „Das so viele Leitungen in eine einzige Trasse eingebracht werden, verlängert natürlich die Bauzeit“ so Stadtwerke-Geschäftsführer Jörn Peter Maurer. „Aber lieber einmal länger bauen und alles auf einmal erledigen, als nach wenigen Monaten oder Jahren die Straße unter großem Aufwand wieder alles aufreißen zu müssen“, ergänzt er mit Blick auf die eingetretenen Verkehrsstörungen.

Viel wurde aber bereits geschafft: Aktuell sind die Netzleitungen des letzten Abschnittes zwischen Pinneberger Straße Nr. 59 und Breiter Weg verlegt. Die Querung der Pinneberger Straße in Höhe Breiter Weg ist ebenso erfolgt. Im zweiten Teilabschnitt ab Op’n Klint bis Breiter Weg findet aktuell die Beprobung der neuen Trinkwasserleitung statt. Im ersten Teilabschnitt werden die bestehenden Netzanschlüsse auf die neuen Versorgungsnetzleitungen umgebunden. Die Oberflächen werden Stück für Stück geschlossen.

Knifflig ist die Angelegenheit im aktuellen Bauabschnitt durch den engen Bauraum und den vorhandenen Baumwurzelbestand. Denn die Stadtwerke müssen bei der Verlegung der Gas-, Wasser-, Strom- und Glasfaserleitungen sehr behutsam vorgehen, um die vielen Bäume nicht zu gefährden “ – und das kostet einfach Zeit. Ein spezieller Baumexperte wurde dafür eigens zu Rate gezogen. Die Gesamtlänge der Baumaßnahmenlänge in diesem Jahr betrug rund 450 laufende Meter, aufgeteilt in zwei Bauabschnitte.

Der erste Bauabschnitt zwischen Wiedestraße und Pinneberger Straße Nr. 59 ist vollständig beendet. Und das, obwohl die Arbeiten wegen einer Störungsbeseitigung in der Mühlenstraße zeitweise unterbrochen werden mussten. Zusätzliche Unterbrechungen resultierten aus dem regnerischen Wetter, dass den Untergrund stark aufweichte und zusätzliche Baustellenabsicherungen erforderlich machte. Gute Nachricht dabei: Parallel dazu konnte die Stadtentwässerung Leitungen im zweiten Bauabschnitt sanieren.

Ebenso positiv: Der Anwohnerverkehr zu den Grundstücken konnte die gesamte Zeit nahezu vollständig aufrechterhalten werden. Die Anfahrt der Müllentsorgungsfahrzeuge wurde ebenso gewährleistet. Damit die BauTeams sicher auf dem beengten Platz arbeiten konnte, durfte die Pinneberger Straße leider nicht für den Durchgangsverkehr frei gegeben, sondern musste voll gesperrt werden. Stadtwerke-Geschäftsführer Jörn Peter Maurer wirbt bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern um Nachsicht: „Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir weiterhin um Ihr Verständnis. Wir bedanken uns für ihre bisherige Geduld. Was uns sehr gefreut hat, ist die Tatsache, dass unsere Techniker-Teams oft von interessierten Passanten angesprochen und mit Freude festgestellt wurde, dass die Stadtwerke im Rahmen der Arbeiten gleich Glasfaserleitungen mitverlegen.“

Wer sich noch nicht für einen Glasfaseranschluss entschieden hat, kann bei Andrea Lamping unter Telefon 04103/805104, beziehungsweise per E-Mail a.lamping(at)stadtwerke-wedel.de weitere Informationen bekommen. Geplant ist es, die Arbeiten in diesem Jahr beenden zu können. „Hier sind wir leider weiterhin von den Witterungseinflüssen abhängig“, so Jörn Peter Maurer. Also: Daumen drücken, dass es nicht wieder anders kommt als gedacht. (Stadtwerke Wedel, 23.11.2021)

Mit freundlicher Unterstützung von..