Exxon ist zufrieden - Geld fließt

BusinessPark Elbufer: Fachleute des Mineralölkonzern begutachteten Sanierung

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Kathrin Reichert aus dem städtischen Projektteam: "Der Umzug der Grundwasserreinigungsanlage ist bereits in vollem Gange.“
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Kathrin Reichert aus dem städtischen Projektteam: "Der Umzug der Grundwasserreinigungsanlage ist bereits in vollem Gange.“,…
Entspannte Gesichter nach dem Rundgang: Fachleute von Stadt, Kreis und ExxonMobil hatten sich die Sanierungs-Stand angeschaut.
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Entspannte Gesichter nach dem Rundgang: Fachleute von Stadt, Kreis und ExxonMobil hatten sich die Sanierungs-Stand…

Bei aller Hektik, die Nachbarn mit Klagen und flankierender Berichterstattung in manchen Zeitungen verbreiten, gehen die Arbeiten auf dem Gelände des Businesspark Elbufer kontinuierlich voran. Jetzt wurde ein weiteres Zwischenziel erreicht: Nach einem Besuch von Vertretern der Umweltbehörde des Kreises Pinneberg sowie Fachleuten des Mineralöl-Konzerns ExxonMobil zeigten sich die Gäste mit dem Stand der Sanierung zufrieden. Das hat eine besonders positive Auswirkung: ExxonMobil gab eine letzte, siebenstellige Teilsumme des einst ausgehandelten Übernahmebetrages frei.

 

„Kleiner Rückblick: Das ehemalige Raffineriegelände der ExxonMobil sollte nach dem Wunsch der Stadt Wedel Industriefläche bleiben, auch nachdem die technischen Anlagen demontiert worden waren. Stadt Wedel und Kreis Pinneberg konnten das Unternehmen davon überzeugen, das rund 180.000 Quadratmeter große Gelände samt einer Summe für die Sanierung in städtische Hände zu geben. Seitdem wird Zug um Zug saniert – und im Gegenzug fließt Geld.“

 

Jetzt sind die letzten „Hot Spots“ des Geländes aufgearbeitet, Boden wurde ausgetauscht. Das Grobe ist erledigt – für die Feinheiten ist eine Waschanlage für Regenwasser und Grundwasserleiter aber weiterhin im Einsatz. Weil jetzt die Erschließungsstraße, der „Elbring“, angelegt wird und auch die Investoren der elbcubes5 in den Startlöchern stehen, muss diese Grundwasserreinigungsanlage nun versetzt werden. Sie bekommt ihren endgültigen Standort, an dem sie die weitere Entwicklung nicht stört. Gleichzeitig wird sie technisch auf den modernsten Stand gebracht.

So sind Jörg Amelung, städtischer Projektleiter, und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den baulichen Fortschritten sehr zufrieden. Aber er nimmt auch Stellung bezüglich „lieber Nachbarn“, die selbst Frömmste nicht in Frieden leben lassen. “Wedel hat immer den Weg des Ausgleichs gesucht und war sich ja auch schon mit der Verwaltung des Bezirkes Altona einig. Die Klage von Hamburger Anwohnern gegen unseren Bebauungsplan haben wir zur Kenntnis genommen, sehen  der weiteren Entwicklung aber gelassen entgegen.“  (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH für Stadt Wedel, 2.12..2016)   

Mit freundlicher Unterstützung von..