Firmeninsolvenzen in Wedel leicht rückläufig

Bürgel Wirtschaftsinformationen legt Statistik vor

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Bittet zum Busi8nessFrühstück, um über Bonitätsprüfungen zu informieren: Dinah Wichmann.

Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist in Deutschland weiterhin rückläufig. Das teilte Dinah Wichmann von Bürgel Wirtschaftsinfpormationen mit. Im Jahr 2014 mussten 24.549 Unternehmen Insolvenz anmelden. Das entspricht einem Rückgang um 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wedel macht da keine Ausnahme: Während 2013 genau 13 Unternehmen pleite gingen, waren es im Vorjahr nur zwölf. Im gesamten Kreis Pinneberg fiel diese Zahl von 110 auf 101 Insolvenzen.

Hauptgrund für den erneuten Rückgang der Insolvenzzahlen auf Bundesebene ist nach Angaben von Bürgel-Experin Wichmann die gefestigte Konjunktur. Treiber der deutschen Wirtschaft waren vor allem der private Konsum sowie die Exporte der Unternehmen. Die anhaltend gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, ein leichter Anstieg der Reallöhne sowie sinkende Energiekosten führten zu einem Anstieg des Konsums. Außerdem wuchsen die Exporte trotz eines problematischen weltwirtschaftlichen Umfeldes stärker als die Importe.

Negative Entwicklungen
Im Jahr 2014 gab es allerdings auch Entwicklungen, die die Euphorie eintrüben. Firmeninsolvenzen sind weiterhin ein Problem mit einer hohen volkswirtschaftlichen Relevanz. Die durch Insolvenzen verursachten Schäden beliefen sich 2014 auf knapp 26 Milliarden Euro. Zudem waren erneut über 100.000 Arbeitnehmer von der Insolvenz eines Unternehmens betroffen. Die größte Einzelinsolvenz im Jahr 2014 meldete mit knapp 6.800 Mitarbeitern die Verlagsgruppe Weltbild an. Trotz rückläufiger Zahlen (minus 14,6 Prozent) mussten viele Jungunternehmen Insolvenz anmelden (24,9 Prozent). Diese Firmen sind nur bis zu zwei Jahre am Markt aktiv und machen knapp ein Viertel am gesamten Insolvenzgeschehen in Deutschland aus.

Wer Details über die Arbeit der Auskunftei wissen möchte, ist zum BusinessFrühstück am 27. Februar herzlich willkommen. (Bürgel, 13.2.2015)

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