Haspa hilft dem Frauenhaus

Spende aus dem Lotteriesparen geht an den Förderverein zum Mobiliarkauf

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Geld ist auf dem Konto - jetzt gab es Süßes obendrein: Volker Hagedorn hatte Besuch von den Frauenhaus-Förderinnen Margit Ravn (links) und Anke Stöckl. Foto: Frenzel
Geld ist auf dem Konto - jetzt gab es Süßes obendrein: Volker Hagedorn hatte Besuch von den Frauenhaus-Förderinnen Margit Ravn (links) und Anke Stöckl. Foto: Frenzel

Das Wedeler Frauenhaus stand immer wieder vor großen Herausforderungen - und die Pandemie hat den engagierten Helferinnen die Arbeit nicht gerade leichter gemacht. Zu 80 Prozent sind die Kapazitäten ausgeschöpft, es gibt eine Warteliste von Frauen, die und deren Kinder von männlicher Gewalt bedroht sind. Was für ein Glück, dass es da die Haspa gibt. Sie hat jetzt diese für Wedel unverzichtbare Institution mit 5000 Euro gefördert.

Volker Hagedorn, Leiter der Wedeler Haspa-Filiale, hat nun vier Tütchen mit leckerem Südsee-Ingwer an Margit Ravn und Anke Stöckl aus dem Vorstand des Fördervereins überreicht - ein süßes Schmankerl zur Nervenstärkung der Mitarbeiterinnen, die derzeit stressige Tage erleben, denn es wird umgebaut. Und danach kann die 5000er-Spende ausgegeben werden, die selbstverständlich bereits auf dem Fördervereins-Konto eingegangen ist.

Bei einem Besuch in der Haspa-Filiale in der Bahnhofstraße nutzte Volker Hagedorn die Gelegenheit, ein bisschen mehr über die Arbeit des Frauenhauses zu erfahren - das erledigten die Vorstandsfrauen, die dabei auch die Chance nutzten, "Danke" zu sagen. "Beim Lotteriesparen wird mit einem Schritt gleich drei Mal was bewegt: sparen, helfen und gewinnen", sagte er. Von den fünf Euro, die jedes Los monatlich kostet, werden vier gespart, 25 Cent fließen direkt an einen guten Zweck. Gezielt werden lokale Projekte gefördert aus dem Sozialbereich und der Kultur, aus Bildung, Sport und Umwelt.

Das Wedeler Frauenhaus hat 15 Plätze in unterschiedlich großen Zimmern. Um mehr Flexibilität für die Aufnahme von Müttern mit einer unterschiedlichen Anzahl von Kindern zu schaffen, wird umgebaut. Danach sollen neue Betten, Tische und Stühle gekauft werden. Die Frauen aus dem Förderverein wünschen sich, dass das Haspa-Beispiel Schule macht, Spenderinnen und Spender sind immer gern gesehen. Vorsitzende Anke Stöckl: "Leider hat durch die Bedingungen in der Pandemie die Gewalt in den Familien zugenommen. Wir freuen uns deshalb über jede Hilfe." (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 19.10.2021)

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