Informationsportal: Wedel ist guter Unternehmensstandort

Rolandstadt bei bundesweitem Ranking unter den besten 200 Kommunen.

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Wedel setzt auf einen vielseitigen Branchenmix und ist bei Unternehmen ein beliebter Standort wie nun das Ranking des Informationsportals „Die Deutsche Wirtschaft“ zeigt. Archivfoto: Stadt Wedel/Kamin
Wedel setzt auf einen vielseitigen Branchenmix und ist bei Unternehmen ein beliebter Standort wie nun das Ranking des Informationsportals „Die Deutsche Wirtschaft“ zeigt. Archivfoto: Stadt Wedel/Kamin

Das Wirtschafts-Informations-Portal „Die Deutsche Wirtschaft“ würdigt Wedel in seinem aktuellen Standorte-Ranking als beliebten Wirtschaftsstandort. In der Rangliste, die Daten von mehr als 3800 deutschen Kommunen berücksichtigt, schaffte es Wedel auf den Gesamtrang 184 und verbesserte sich damit im Vergleich zur letzten Erhebung des Portals um 57 Plätze. In Schleswig-Holstein ist die Rolandstadt damit die am sechstbesten platzierte Kommune hinter Kiel (34. Platz), Lübeck (36.), Flensburg (67.), Norderstedt (84.) und Ahrensburg (107.). Im Kreis Pinneberg schneidet Wedel damit am besten ab. Wichtiger Faktor für die Platzierung ist die Anzahl der vom Portal als „Top-Unternehmen“ klassifizierten Firmen am Ort. Hier listet das Ranking für Wedel 14 Top-Unternehmen auf.

Für Bürgermeister Niels Schmidt ist das gute Ranking erfreulich, aber zugleich auch ein Anzeiger, dass die städtische Wirtschaftsförderung weiter am Ball bleiben muss, um Unternehmen und Betriebe in Wedel zu halten und neue Unternehmen nach Wedel zu holen – zum Beispiel, um den angekündigten Rückzug von AstraZeneca zu kompensieren: „Für Wedel ist es aus unserer Sicht strategisch günstiger auf eine vielfältige Wirtschaftslandschaft zu setzen, als nur eine spezielle Branche zu fördern. Das schlägt sich auch im vielseitigen Branchenmix nieder. Wir bemühen uns deshalb sehr, Wedeler Unternehmen am Standort zu halten und gleichzeitig durch eine intensive Akquise immer wieder auch neue leistungsfähige Unternehmen vom Standort Wedel zu überzeugen.“

Als wichtiger Baustein hat sich dabei das Instrument des Wirtschaftsförderers erwiesen, der gewissermaßen als „Kümmerer“ die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Verwaltung bilde: „Durch unseren Wirtschaftsförderer Manuel Baehr und sein Team gibt es für Unternehmen in Wedel einen Ansprechpartner, der die Betreuung ihrer Anliegen über die oft mehreren beteiligten Verwaltungsbereiche hinaus koordiniert. Das kann zum Beispiel bei Bauprojekten viel Vorbereitungszeit sparen“, sagte Schmidt.

Dem endlich in der Ansiedlungsphase befindlichen BusinessPark Elbhochufer maß Schmidt dabei eine entscheidende Rolle zu: „Wir können als eine der wenigen, wenn nicht gar als einzige Kommune im Kreis Pinneberg, interessierten Unternehmen Grundstücke von mehr als 10.000 Quadratmetern Größe anbieten. Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.“   (Stadt Wedel/Kamin, 17.7.2021)  

Das komplette Ranking ist hier im Internet zu finden.

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