medac plant den großen Wurf

Pharmaunternehmen möchte imposanten Neubau auf dem Theaterparkplatz errichten

in Wirtschaft & Branchen, Top-News

Die Pläne für die beeindruckende Architektur stammen aus dem Büro PSP.
Die Pläne für die beeindruckende Architektur stammen aus dem Büro PSP.

"Wir investieren weiter in den Standort Wedel. Das neue Gebäude ist ein klares Bekenntnis zu unserem Heimathafen", heißt es in einer Machbarkeitsstudie, mit der einer der wichtigsten Betriebe Wedels seine Erweiterungspläne vorstellt. Denn seitdem das Pharmaunternehmen medac im Jahr 1999 von Hamburg nach Wedel zog, absolvierte es einen beispiellosen Aufstieg, von dem auch die Stadt immens profitiert. Derzeit erwirtschaftet die Firma, die mit Medikamenten und Diagnostik insbesondere gegen Krebs und Rheuma den Menschen Gutes tut, einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro. Medac ist einer der größten Gewerbesteuerzahler und zur insgesamt 1.200 Personen starken Belegschaft im Landkreis Pinneberg gehören Hunderte von Menschen aus Wedel und der Umgebung.

Das enorme Wachstum des Unternehmens hat aber auch seine Nachteile: Schon bald nach den Neubauten in der Theaterstraße und am Rosengarten wurde auch dort der Platz knapp. In Tornsch wurde ein Logistikzentrum errichtet, in Wedel sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über diverse Standorte in der ganzen Stadt verteilt.

Mit einem großen Wurf soll die Situation verbessert werden. Zum einen gehört dazu der sukzessive Umzug der kompletten Produktionsbereiche nach Tornesch, zum anderen sollen Management und Vertrieb in Theaterstraße und am Rosengarten konzentriert werden, und zwar zusätzlich in einem Neubau auf dem Theaterparkplatz. Dort könnte eine eindrucksvolle Zentrale entstehen - knapp 50 Meter hoch und mit Parkhaus für Firma und Öffentlichkeit.

Das Objekt, für das ein Investitionsvolumen im zweistelligen Millionenbereich geplant ist, wäre nicht  nur die Lösung der Raumprobleme für 400 bis 450 bisherige und neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sondern auch ein klares Bekenntnis des Unternehmens zur Stadt Wedel - und damit in auch wirtschaftlich unübersichtlichen Zeiten eine beruhigende Perspektive für die Politik.

Derzeit verhandeln die medac-Verantwortlichen mit der Politik über das Projekt, das nicht nur nach den aktuellen Bau-Ideen ein Beispiel an Nachhaltigkeit werden wird, sondern insbesondere auch einen städtebaulichen Akzent im Stadtzentrum setzt. Geschäftsführer Jörg Hans stellte das Vorhaben im Planungsausschuss vor.

Sowohl Kommunalpolitiker als auch die Verwaltung wissen zu schätzen, welchen wirtschaftlichen Diamanten sie in den Stadtmauern beherbergen. Das Unternehmen wächst Jahr um Jahr und hat eigentlich ständig zwischen 30 bis 50 freie Arbeitsstellen im Angebot. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 12.8.2021)

Mit freundlicher Unterstützung von..