medac testet Belegschaft auf Corona

Mit eigenem Produkt: kostenloses Angebot an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pharmaunternehmens

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Ein kleiner Pieks und schon ist das Blut für die Untersuchung da.
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Ein kleiner Pieks und schon ist das Blut für die Untersuchung da,....
...um dann in den Laboren ausgewertet  werden zu können. Fotos: medac
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...um dann in den Laboren ausgewertet werden zu können. Fotos: medac

Wohl jenem und jenerin diesen Zeiten, der und die beim Wedeler Pharmaunternehmen medac beschäftigt sind. Die Firma hat einen eigenen Antikörper-Test gegen das berüchtigte Corona-Virus im Portfolio und bietet ihn derzeit millionenfach an. Da liegt es nahe, dass auch das eigene Team untersucht wird - aus Gründen der Fürsorgepflicht und natürlich auch, um den Betrieb zu sichern. Allen 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Produktions- und Logistikstandorten sowie den Außendienstlern hat medac angeboten, sich kostenlos untersuchen zu lassen. Mit rund 900 Personen war die Bereitschaft derart groß, dass drei Untersuchungstage in der vorigen Woche nicht ausreichten, sondern auch in der laufenden Woche noch Zusatztermine eingerichtet wurden.

Wie Pressesprecher Volker Bahr berichtete, verliefen die Tests quasi im Minutentakt. Medizinisches Personal der MVZ der Regiokliniken entnahm unter anderem an beiden Wedeler Standorten in der Theaterstraße und der Feldstraße die Blutproben. "Es erfolgte nach Terminvorgabe und örtlich  getrennt, damit nicht womöglich eine infizierte Person des einen Standortes auch noch den anderen kontaminiert." Die Proben werden in externen Laboren untersucht, mit denen medac schon länger zusammenarbeitet. Die Diagnostik-Kits dafür sind kostenlos.

"Die Ergebnisse werden natürlich rein privat mitgeteilt. Nur der Betriebsarzt erhält ebenfalls Kenntnis", so Volker Bahr. Alle Außendienstmitarbeiter bekommen die Untersuchungs-Kits zugesandt und können sie von ihrem Hausarzt nutzen lassen." Inwieweit das Unternehmen anonymisierte Auswertungen erhalten kann, wird noch mit dem Betriebsrat geklärt.

medac setzt mit dieser Aktion um, was viele Virologen und dann auch Politiker fordern: so viele Menschen testen wie möglich. Aber während für Otto Normalverbraucher zwar schon ein Gesetz existiert, dass er sich kostenlos testen lassen kann, wofür die Krankenkasse bezahlt, ist die dafür nötige Ausführungsverordnung noch in der Mache. medac ist also der Zeit mit dieser Maßnahme, die bauliche Veränderungen in der Produktion wie Acrylscheiben ergänzt, ein Stück voraus. "Wir konnten bislang den Virus aus unseren Gebäuden heraushalten", sagte Pressesprecher Volker Bahr und ergänzte: "und das soll auch so bleiben." (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH,2.6.2020)   

 

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