medac: Update für den Wirtschaftsminister

Schleswig-Holsteins Ressortchef Bernd Buchholz ließ sich von Wedels wichtigstem Pharmaunternehmen ins Bild setzen

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Geschützte Stippvisite in der Produktion: Minister Bernd Buchholz (von links), Wedels FDP-Vorsitzende Nina Schilling und medac-Geschäftsführer Jörg Hans. Foto: Bahr
Geschützte Stippvisite in der Produktion: Minister Bernd Buchholz (von links), Wedels FDP-Vorsitzende Nina Schilling und medac-Geschäftsführer Jörg Hans. Foto: Bahr

Bernd Buchholz ist an der Theaterstraße ein gern gesehener Gast. Zuletzt besuchte der Wirtschaftsminister des Landes Schleswig-Holstein im Jahre 2018 das Pharmaunternehmens medac, um sich persönlich von den Verantwortlichen über Arbeit, Pläne und Probleme ins Bild setzen - jetzt schaute er erneut vorbei und wurde von Geschäftsführer Jörg Hans und Unternehmenssprecher Volker Bahr informiert.

Bei einem kurzen Rundgang durch die Produktion von Fertigspritzen eines Rheumamittels sowie einem Info-Gespräch, an dem auch Wedels FDP-Vorsitzende Nina Schilling teilnahm, machte das Unternehmen den Minister unter anderem schlau über die Neubaupläne der Firma. Derzeit läuft das Baugenehmigungsverfahren für das neue Gebäude, was etwa elf Stockwerke hoch in den Himmel der Stadt ragen wird. Hier wird medac seine Verwaltung konzentrieren, die derzeit auf vier Orte in der Stadt verteilt ist. Viele kompetente Verwaltungsmitarbeiter sind unverzichtbar, denn nur so ist die anspruchsvolle Arbeit zu schaffen - von der nicht anfechtbaren Gestaltung eines Beipackzettels bis zur ordungsgemäßen Umsetzung des Genehmigungsverfahrens in Japan. Der Minister wurde daran erinnert, dass eine überbordende Bürokratie - aktuell mit dem über hundert Seite starken Antrag für die Eintragung ins Lobbyregister - den Firmen das Leben sauer macht.

Der Minister wurde daran erinnert, dass noch ein weiterer Umstand der Medizinbranche das Leben schwer macht. Es handelt es um staatliche Eingriffe in die Preisbildung, weil sich die Politik davon eine Kostendämpfung verspricht. Das seit 2010 geltende Gesetz, das Preiserhöhungen von Arzneimitteln unterbindet, soll aktuell bis 2026 verlängert werden. Kritische Brancheninsider halten das für Spiegelfechterei, weil die Unternehmen folglich ihre Forderungen vor den Verhandlungen für neue Arzneimittel so hoch setzen, dass sie die Zwangsmaßnahmen ohnehin einpreisen.

Wo kann das Land unterstützen? Wie passen medac-Projekte ins Innovationskonzept des Landes? Wo sieht der Minister eine Chance, sich auf regionaler Ebene oder in Berlin und Brüssel als "Türöffner" einzubringen? Diese und andere Fragen wurden beantwortet. Minister Buchholz zeigte sich sehr erfreut über die Entwicklung von medac. Das Unternehmen bietet ja nicht nur in Wedel, sondern auch in Tornesch viele Arbeitsplätze und unterhält vielfältige Kontakte zu Firmen und Institutionen im gesamten Land. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 17.3.2022)   

 

Letzte Änderung: 18.03.2022

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