Medizintechnik für Afghanistan

Regio Kliniken spenden Medizintechnik und Betten

in Wirtschaft & Branchen

Dr. Oliver Hader (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin sowie Ärztlicher Direktor des Klinikums Elmshorn, mitte) und Dr. Noor Mohammed Sahili (Anästhesist am Regio Klinikum Elmshorn, links) übergeben medizinische Ausstattung an Mohammad Daud Assad (Vorstandsvorsitzender Medizinische Hilfe für Afghanistan e.V.) Foto: Birga Berndsen
Dr. Oliver Hader (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin sowie Ärztlicher Direktor des Klinikums Elmshorn, mitte) und Dr.…

Abfahrbereit steht er auf dem Hof des Regio Klinikums Elmshorn: der 7,5 Tonner, beladen mit medizinischem Gerät, das die Regio Kliniken für die Versorgung von Patienten in abgelegenen Regionen Afghanistans spenden.
Die Medizintechnik-­Teams der Regio Kliniken haben an den Standorten Elmshorn und Pinneberg die hochwertigen Maschinen und Ausstattungsgegenstände sortiert, deren Funktionsfähigkeit überprüft, passende Geräte ausgewählt und alles reisefertig verpackt: vom Patientenbett über CO2-­Laser für die Gefäßchirurgie, Dialysegeräte und C-­Bogen-­Röntgengeräte bis zu Mikroskopen und vielen weiteren nützlichen diagnostischen und therapeutischen Geräten.

Die Regio Kliniken investieren jährlich Millionenbeträge in neue medizintechnische Ausstattung. Um Patienten mit modernsten Verfahren und hoher Qualität behandeln zu können, werden ältere Geräte regelmäßig ausgemustertauch, wenn sie noch funktionsfähig sind.

In Afghanistans Hauptstadt Kabul wird die Ladung bereits dringend erwartet. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Roten Halbmonds, des islamischen Pendants zum christlichen Roten Kreuz, werden dort die Geräte entgegennehmen. „Sie kennen die Gegebenheiten vor Ort am besten und beraten uns, welche Kliniken in abgelegenen Regionen des Landes die gespendeten Geräte optimal nutzen können“, sagt Mohammad Daud Assad. Der Architekt ist Vorsitzender des Itzehoer Vereins „Medizinische Hilfe für Afghanistan e. V.“. Dessen Mitglieder sammeln gespendetes Gerät und Medikamente, um vor Ort die Gesundheitsversorgung der Ärmsten zu verbessern. „Ich habe Verwandte in Afghanistan besucht und wollte einfach den armen Leuten helfen, die sich eine ordentliche Gesundheitsversorgung nicht leisten können“, sagt er. Um sicherzugehen, dass die Spenden ausschließlich an staatliche Kliniken gehen, fliegt Assad persönlich nach Kabul. Den eigentlichen Transport der Medizintechnik organisiert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Bindeglied zwischen den Regio Kliniken und dem Verein ist Dr. Noor Mohammed Sahili. Der Anästhesist am Regio Klinikum Elmshorn engagiert sich im Vorstand des Itzehoer Hilfsvereins. „Als Arzt weiß Herr Dr. Sahili, vor welchen Herausforderungen seine Kollegen vor Ort stehen“, sagt Dr. Oliver Hader, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin sowie Ärztlicher Direktor des Klinikums Elmshorn. „Dort wird jede Hilfe gebraucht und wir freuen uns, mit dieser Spende wichtige medizinische Unterstützung leisten zu können.“ (Birga Berndsen/ Regioklinik, 7.3.2018)

Mit freundlicher Unterstützung von..