Neue Arbeitsplätze im Industriegebiet Langenkamp

Bürgermeister Niels Schmidt besucht Kremers Industrievertretungen.

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Innovation durch großes Netzwerk: Gerd Kremers, Geschäftsführer der „Kremers Industrievertretungen“, (von links) erklärt dem…

Die Stadt Wedel bleibt ein attraktiver Standort für Unternehmen. Dabei profitiert die Rolandstadt von der Wirtschaftskraft, vom Ideenreichtum und der langjährigen Erfahrungen der Wedeler Betriebe. Gute Nachrichten gab es für Bürgermeister Niels Schmidt nun bei einem Firmenbesuch bei „Kremers Industrievertretungen“. Das Unternehmen, das seine Betriebsstätte 2010 von Zingst nach Wedel verlegt hatte, meldete gute Fortschritte bei der Errichtung einer neuen Produktionshalle im Wedeler Industriegebiet Langenkamp. Durch wertvolle Hinweise des Wedeler Wirtschaftsförderers Manuel Baehr, der Schmidt bei dem Besuch begleitete, habe die Bauzeit deutlich verkürzt werden können, freute sich Geschäftsführer Gerd Kremers. Kremers, dessen Söhne Brian und Phil den neuen Produktionsstandort leiten werden, kündigte an, dass so am Langenkamp vier neue Arbeitsplätze entstehen. 

Schmidt zeigte sich verblüfft von dem großen Vertriebsgebiet, das durch die insgesamt 18 Mitarbeiter der Industrievertretung betreut wird und von Sylt bis an die polnische Grenze reicht. Das Hauptgeschäft der „Kremers Industrievertretungen“ besteht aus dem Vertrieb von Haustechnik für Hersteller, die selbst über kein eigenes Vertriebsnetz verfügen. Vom Umzug nach Wedel habe das Unternehmen durch die optimale verkehrstechnische Anbindung spürbar profitieren können, sagt Gerd Kremers.

Wichtiger Umsatzbringer ist der Vertrieb von Modulen für die Haustechnik, in denen Ver- und Entsorgungsanschlüsse gebündelt sind und in kurzer Zeit und ohne Verzögerungen auf jeder Baustelle verbaut werden können. So werden mehrere Arbeitsschritte auf der Baustelle überflüssig. Größere Modulserien hat man bereits für das Projekt „Wohnen am Volkspark“ in Hamburg und das Hotel Nord Port in Norderstedt geliefert. Auf dem Grundstück im Langenkamp möchte man nun kleinere Module für Einfamilienhäuser bauen. Diese sind auch vom großen

internationalen Mitbewerber noch nicht ins Programm genommen worden. Dazu gibt es zahlreiche Innovative Lösungen die Gerd Kremers durch die Verbindung verschiedener Akteure aus seinem Netzwerk forciert. So habe Kremers die Entwicklung von Badezimmeraccessoires eng begleitet, die ohne Bohren und nur mittels eines Spezialklebers an der Wand montiert werden.

Niels Schmidt sagte Kremers bei seinem Besuch Unterstützung bei der weiteren Vernetzung in der Wedeler Handwerkerschaft zu. Schmidt besucht regelmäßig Wedeler Firmen um auszuloten, wo die Stadt die Unternehmen noch besser unterstützen kann. Ein wichtiger Aspekt da bei ist auch das Vorhalten von attraktiven Erweiterungsflächen wie im geplanten BusinessPark oder im Gewerbegebiet Langenkamp, in dem auch Kremers‘ neue Produktionshalle derzeit errichtet wird.

Nachdem das städtische Gewerbegebiet Langenkamp mit seinen ca. 70.000 m² Freiflächen inzwischen bereits durch neue Unternehmensansiedelungen und Erweiterungen Wedeler Betriebe voll ausgelastet ist, gerät der Wedeler BusinessPark immer mehr in den Fokus. Auf 180.000 Quadratmetern soll dort die Wedeler Wirtschaft weiter wachsen können. Die erste Baugenehmigung dort ist bereits erteilt. (31. Juli 2019, Stadt Wedel/Kamin) 

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